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Rheinberg: SPD will Zukunft des ZUE-Geländes in Orsoy planen

Stadtentwicklung in Rheinberg : SPD will Zukunft des ZUE-Geländes in Orsoy planen

Die Rheinberger SPD möchte frühzeitig die künftige Nutzung des ZUE-Areals in Orsoy angehen. Seit 2015 ist das frühere St.-Marien-Hospital eine Zentrale Unterbringungs-Einrichtung (ZUE) für Flüchtlinge.

2025 endet der Vertrag, den der Eigentümer, ein privates Unternehmen, mit dem Land geschlossen hat. Dann sollen die Gebäude abgerissen und die Fläche komplett neu überplant werden. Die SPD-Fraktion hat nun einen Antrag an den Bau- und Planungsausschuss eingereicht. Erste Ideen für eine Nachfolgenutzung habe der Eigentümer im November 2019 bereits vorgestellt, heißt es darin. Die SPD: „Die von beauftragten Planungsbüros vorgetragenen Ideen und Konzepte zur möglichen städtebaulichen und funktionalen Entwicklung fanden allgemeinen Zuspruch. Eine tiefergehende Beratung war für 2020 geplant, allerdings gab es dazu bisher keine weiteren Informationen.“ SPD-Ortsvereinsvorsitzender Peter Tullius: „Es muss alles rechtzeitig passieren, wenn wir 2025 loslegen wollen. Wir halten es für sehr wichtig, dort etwas Neues zu entwickeln. Bebauungsplanverfahren brauchten Zeit.  In die nächste Sitzung des Bau- und Planungsausschusses soll der Eigentümer mit seinem Planungsteam eingeladen und um Konkretisierung seiner Machbarkeitsstudie vom November 2019 gebeten werden.

Aus Sicht der SPD-Fraktion ergeben sich folgende Rahmenbedingungen, die im weiteren Verfahren geprüft und wenn möglich umgesetzt werden sollen: Der Wallgraben soll freigehalten werden; die Bebauung vom Müschensteg bis zum Wallgraben soll abgestuft sein; es soll ein öffentlicher Weg durch das Gelände gehen, mit Sichtverbindung zum Wallgraben; es sollte ein attraktives generationenübergreifendes Wohnkonzept umgesetzt werden. Zudem sollte auch geprüft werden, ob in Orsoy weitere Projekte wie der Schlossgarten inzwischen vielleicht umsetzbar sind und ob dafür Fördermöglichkeiten bestehen.