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Rheinberg: SPD hört sich Argumente der Messe-Anwohner an

Sommertour der Rheinberger Partei : SPD hört sich Argumente der Messe-Anwohner an

Messe-Pläne auf dem Prüfstand: Die Anwohner sollen mit einbezogen werden und der Bogenschießclub soll möglichst sein Gelände an der Bahnlinie behalten können.

Bei ihrer Sommertour hat sich die SPD Rheinberg mit Vetreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative Messegelände Annaberg (Bima) sowie des Bogensportvereins Rheinberg getroffen, um über die Entwicklung des Messeareals zu sprechen. Die SPD-Fraktionsmitglieder sagten zu, die Argumente der Betroffenen bei den Beratungen zu berücksichtigen.

„Die gewerbliche Entwicklung des Messeareals ist für die Stadt sehr bedeutend“, meinte Peter Bender, SPD-Ratsherr und Mitglied im Bauausschuss. „Aus diesem Grund wollen wir uns vor Ort nochmal einen Überblick verschaffen und uns die Argumente der Betroffenen anhören.“ Die Bogensportler zeigten den SPD-Ratsmitgliedern das Außengelände, das aufgrund seiner Größe eine Besonderheit für den Bogensport darstellt. Hier finden regelmäßig regionale Veranstaltungen statt, da kein anderer Verein in der Umgebung eine ähnliche Anlage besitzt. Der Verein legt daher großen Wert darauf, dass Gelände künftig weiter nutzen zu können.

Der Bima ist besonders wichtig, dass sich durch die zukünftige Nutzung des Geländes das Lärm- und Verkehrsaufkommen nicht verstärkt und die Gebäudehöhen in der Nähe des Wohngebietes und der Schule abnehmen. Außerdem setzt sie sich für die bestehenden Abstände zur Wohnbebauung ein und fordert eine Prüfung, ob Bestandsgebäude weiterhin genutzt werden können.

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„Uns ist wichtig, bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Messegeländes auch die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner zu berücksichtigen – gleichzeitig darf eine positive Entwicklung jedoch nicht verhindert werden“, betonte Philipp Richter, Fraktionsvorsitzender der SPD Rheinberg.

(up)