Rheinberg: Siebter Martinimarkt auf dem Ossenberger Dorfplatz war ein großer Erfolg

OssenBERG: Hüttenzauber und herbstliches Ambiente

Der siebte Martinimarkt sorgte für einen vollen Dorfplatz in Ossenberg. Die Besucher kamen bei herrlichem Herbstwetter in Scharen.

Der Ossenberger Martinimarkt auf dem Dorfplatz galt am Samstag als das angesagte Ziel. Das Hinweisschild auf der Absperrbake „Volksfest“ hatte daher seine Berechtigung. Immer wieder enterten kleine Gruppen den Martinimarkt, um dann in der Menge zu verschwinden. Der veranstaltende Heimatverein Herrlichkeit hatte alle Register gezogen, den Besuchern den Aufenthalt bis in den Abend so gemütlich und heimelig wie irgend möglich zu machen.

Wieder mit dabei die Ossenberger Vereine mit ihren Ständen, die für das leibliche Wohl sorgten. Angefangen von Kaffee mit Kuchen, Herzhaftes vom Grill mit Würstchen und Flammlachs bis zu kühlen und wärmenden Getränken, jeder Verein erledigte seine Aufgabe. Über dem Dorfplatz lag ein Duft der Appetit machte. Rund um den Platz standen die Verkaufsbuden.

Als überaus gelungen erwies sich das Lagerfeuer in der Mitte mit Sitzgelegenheiten. Ein überzeugendes Konzept, das magisch anzog. Das Dorfleben fand auf dem Martinimarkt statt. Alle wurden zusätzlich mit einem kleinen Rahmenprogramm belohnt. Die Ossenberger Kindergartenkinder zeigten ihre neuen Martinslaternen und stimmten mit ihren Liedern auf den Heiligen Mann ein. Der Posaunenchor Wallach-Ossenberg-Borth genoss vorab das Heimspiel. Der Chor „Die Klingenden Gedanken“ folgte direkt.

Unbedingter Pluspunkt am Samstag: trockenes Wetter und satte fünf Grad ließen den ersten Glühwein richtig gut schmecken. „Ein wirklich tolles Bild“, freute sich Ulrich Glanz, Geschäftsführer Heimatverein Herrlichkeit, beim Blick in die Menge. „Wir haben im vorderen Teil Platz, da wir den Abschnitt der Kirchstraße hinzugenommen haben“, so Glanz. „Die Atmosphäre ist einfach so einmalig“, schwärmten die Besucher.

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Die Zeit ließ sich im Gespräch mit Freunden oder Nachbarn einfach vergessen. Dicht umlagert die verschiedenen Hütten, bei denen sich das Stöbern lohnte: Kleidung für Kleinkinder, wärmende Socken, Schmuck, schicke Loops oder aus Fleecestreifen das Schnüffelkissen mit Leckerli-Versteck für den Hund. Erste Präsente wurden aus dem Angebot von Genähtem, Gestricktem und Gebasteltem gekauft, eben alles „handmade“ und individuell. Dekorative Holzarbeiten fanden guten Zuspruch. Kauflaune machte sich breit.

„Wir haben viele Aussteller, die wieder dabei sind, aber auch solche, die zum ersten Mal zu uns gekommen sind“, so Ulrich Glanz. Arthur Lehmann hat mit seiner „Kreativen Kommune“, eine Hobbybasteltruppe mit Michaela, Claudia, Andrea, Daniela und Martina, den kleinen, aber feinen Markt für sich entdeckt. „Wir treffen uns regelmäßig, um an schönen Dingen zu arbeiten“, so Arthur Lehmann. Im Vordergrund steht das Material Holz mit Geschichte. Der historische Baustoff wird zu Räucherhäuschen, Sternen oder anderen dekorativen Dingen verarbeitet.

„Die Menschen sind gut gelaunt. Der Martinimarkt hat sehr viel Flair und Niveau“, lobt Lehmann. Für Glanz ein gutes Zeichen. „Auch wenn der Markt so gut angenommen wird, wollen wir bei der Anzahl der Stände bleiben und nicht wachsen. Dann ginge viel verloren.“