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Rheinberg: Schnee, Stroh und Stockbrot bei Familie Fonk in Borth

Borth : Schnee, Stroh und Stockbrot

Der Weihnachtsmarkt bei Familie Fonk in Borth lockte viele Besucher zum Douffsteg.

Es gibt ihn also doch noch, den Schnee im Dezember. Zumindest für die Besucher des Borther Weihnachtsmarktes, der auf dem Gelände der Familie Fonk in Borth am Douffsteg stattfand. Auf dem Markt, der im zehnten Jahr stattfand, befand sich nämlich unter anderem ein ordentlicher Hügel aus Kunstschnee, an dem sich zahlreiche Kinder erfreuen konnten.

Aber nicht nur der Schneehügel war etwas Besonderes für die Kleinen. Neben einer Streichel- und Reitstation für Esel und Pferde und einem Strohberg zum Austoben wurde auch kostenloses Stockbrot am Feuer angeboten. „Unser Ziel war es, dass man hier einen gemütlichen Familientag verbringen kann. Die Kinder sollen Spaß haben“, sagte Sandra Fonk, die zusammen mit ihrem Mann Bernhard die Firma „Rollrasen Fonk“ leitet und Mitveranstalterin des Weihnachtsmarktes war.

Und das ist wohl auch gelungen. Dass gegen 12 Uhr bereits die Parkplätze knapp wurden, zeigt, wie gut besucht die Veranstaltung war. Highlights waren neben dem Schneehügel und dem Strohberg auch die von Manfred Peschen präsentierte Greifvogelausstellung, bei der Groß und Klein Vögel wie den Uhu, den Wanderfalken oder den Bussard einmal aus nächster Nähe betrachten und teilweise sogar anfassen konnten.

Auch der Bürgerschützenverein Eversael hatte seine Finger mit ihm Spiel. An dessen Stand konnten sich Kinder und Eltern einmal im Bogenschießen versuchen, was von den Besuchern mit Freude aufgenommen wurde.

Den größten Anteil am Gelingen der Aktion hatten jedoch die Leute der „Pumpennachbarschaft“ aus dem angrenzenden Neubaugebiet. „Da die Beziehung zu unseren Nachbarn immer gut gewesen ist, hat sich das so ergeben, dass die Leute von nebenan hier ihre Stände aufbauen“, erklärte Bernhard Fonk.

An diesen Ständen verkauften die Borther handgemachte Leckereien wie Reibekuchen oder Erbsensuppe und Getränke. So wie Jürgen Laakmann, der an seinem Stand Glühwein verkaufte und sich über die zahlreichen Besucher freute. Und er erklärt: „Hier ist alles nicht so auf Kommerz ausgerichtet. Wir sind glücklich, wenn die Leute glücklich sind“.

Dafür sorgte neben dem gut besuchten Bauernladen auch der Verkauf der Nordmanntannen, den Familie Fonk noch bis Weihnachten aufrechterhalten wird. Und wer weiß, vielleicht können wir bis dahin ja sogar mal echtes Schneegestöber bestaunen.