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Rheinberg: Quartiersbüro in Reichelsiedlung bleibt dank Förderung bestehen

Sozialausschuss in Rheinberg : Quartiersbüro bleibt bestehen

Der Sozialausschuss gab Mittel für das Projekt in der Reichelsiedlung frei.

Als Anke Sczesny vor drei Jahren das Quartiersmanagement Innenstadt-West mit seinem Büro an der Buchenstraße konzeptionell entwickelt hatte, wusste niemand so genau, was sich tatsächlich dahinter verbirgt. Durch die gute Vernetzung mit der Nachbarschaft und der Zusammenarbeit mit der Hochschule Rhein-Waal wurde aus dem guten Ansatz schnell eine feste Einrichtung.

Projekte wie das Urban Gardening, bei dem Menschen ohne eigenen Garten die Möglichkeit gegeben wurde, auf öffentlichen Flächen Gemüse und Obst anzubauen, oder nachbarschaftliche Hilfe beim Einkauf, dem Arztbesuch oder der Abwicklung von Formalitäten machten das kleine Büro, in dem sich früher eine Lotto-Annahmestelle befand, schnell zur festen Anlaufstelle für die Bewohner der ehemaligen Reichelsiedlung.

Nach dem Wegfall der Förderung durch die Stiftung Wohlfahrtspflege musste das gesamte Projekt in diesem Jahr allerdings auf Sparflamme gesetzt werden. Außerdem hat Anke Sczesny zwischenzeitlich das Quartiersbüro verlassen und den Schlüssel in die Hände der neuen Quartiersmanagerin Sarah Bernstein übergeben.

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Zwar hatten die Projektpartner Diakonisches Werk, Evangelische Kirche und Stadt Rheinberg gemeinsam mit dem Vermieter 20.000 Euro für die kommenden zwei Jahre zur Verfügung gestellt, allerdings war die Förderung im städtischen Anteil in Höhe von 5000 Euro im Haushalt bislang mit einem Sperrvermerk versehen. Geld, das für die Renovierung und Ausstattung des Raumes, der Toilettenanlage und der genutzten Nebenräume sowie für die Einrichtung eines öffentlichen Internetzugangs aber dringend benötigt wird.

In seiner Sitzung am Mittwoch hat der Ausschuss für Soziales, Familien und Senioren der Stadt Rheinberg nun einstimmig die Freigabe dieser Mittel beschlossen. „Das ist ein Thema, das uns am Herzen liegt“, bekannte der Ausschussvorsitzende Klaus-Peter Tullius. Darüber hinaus richteten die Ausschussmitglieder einen großen Dank an Anke Sczesny für die geleistete Arbeit.

(erko)