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Rheinberg: Prinzessin Angi I. übernimmt in Ossenberg das Zepter

Proklamation des KAG Ossenberg : Prinzessin Angi I. übernimmt in Ossenberg das Zepter

Der KAG Ossenberg hat zwei neue Majestäten: Prinzessin Angi I. und Kinderprinzessin Sophia I. sind in ihre Ämter eingeführt worden. Wegen der Corona-Pandemie gab es Einschränkungen.

Im kleinen, gesicherten Kreis hat der Karnevalsausschuss Gemütlichkeit (KAG) Ossenberg seine Majestäten proklamiert. Treffpunkt war in Alpsray das Lokal To Hoop. Das fröhliche „Ossenberg Helau“ erklang mehrfach. Die Tanzgarden präsentierten ihre Choreographien. Sie sorgten gemeinsam mit ihren Trainerinnen für viel Begeisterung. Die designierten Majestäten der Session, Prinzessin Angi I. (die Schreibende) und Kinderprinzessin Sophia I. (die Glitzernde) sorgten für die weiteren Highlights dieser jecken familiären Auftaktveranstaltung.

Sie hatten ihrer Proklamation schon entgegengefiebert. Prinzessin Angi I. hatte für ihr jeckes Volk eine Überraschung vorbereitet. Die 57-Jährige schrieb ein Sessionslied, in dem sie die Freude der gemeinsamen Zeit besang. Harald Hackstein sorgte für die musikalische Umsetzung. „Ich war wahnsinnig aufgeregt. Ich habe mir nicht vorstellen können, wie schön und ergreifend dieser Moment ist“, verriet Prinzessin Angi I. nach der Proklamation. Für sie sei ein Traum in Erfüllung gegangen. Noch am Abend folgte für die gebürtige Essenerin der Besuch einer Essener Gesellschaft. Ebenso aufregend empfand Kinderprinzessin Sophia I. den Moment der Proklamation. Sie dankte besonders ihrer Trainerin Nicole Kohl.

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Auch wenn die Freude der Karnevalisten übergroß war, setzte die Pandemie den Rahmen fest. Es galt die 2G-Regel, wie der KAG Ossenberg erklärte. Dass ein Schatten auf der Session liegt, sorgte beim Vorstand zugleich für Unmut und Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Termine. „Wir wissen nicht, wie sich die Pandemie jetzt weiterentwickelt. Wir müssen abwarten“, sagte KAG-Geschäftsführer Ulrich Glanz. Er gab vor allem wegen der unklaren und inkonsequenten Handlungsweise der Politik in Sachen Corona die Schuld. „Die Politik hätte wesentlich früher reagieren und rigoroser entscheiden müssen“, so Ulrich Glanz.

(sabi)