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Rheinberg: Mit vielen Ideen in den Kultursommer

Veranstaltungen in Rheinberg : Mit vielen Ideen in den Kultursommer

Vom 28. Mai bis 26. Juni soll es in der City eine ganze Reihe von Kulturangeboten geben. Aus dem „Kultnetzwerk“ hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die Veranstaltungen plant und sich freut, wenn Rheinberger etwas beisteuern. 

Die Stadt Rheinberg plant in Zusammenarbeit mit vielen Rheinberger Kulturschaffenden im Zeitraum vom 28. Mai bis zum 26. Juni einen Rheinberger Kultursommer. „Mit dieser Aktion möchten wir gemeinsam nach der harten Corona-Pandemie ein Zeichen für das Fortbestehen der Kulturszene in der Stadt setzen“, sagt Dominik Baum, Leiter des Rheinberger Kulturbüros.

Geplant ist, in diesem Zeitraum eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen anzubieten, diese transparent zu planen und dahingehend zu „öffnen“, dass beispielsweise eine Veranstaltung durch begleitende Aktionen diverser Rheinberger bereichert wird.

 Auch beim Open-air-Kino-Event im vergangenen Sommer hatten sich verschiedene Kulturschaffende zusammengetan.
Auch beim Open-air-Kino-Event im vergangenen Sommer hatten sich verschiedene Kulturschaffende zusammengetan. Foto: Armin Fischer (arfi)

Ein Highlight dieses Kultursommers soll ein großes Kulturfest sein, das am Wochenende von Freitag, 10. Juni, bis Sonntag, 12. Juni, in der Rheinberger Innenstadt laufen soll. Und zwar ausgehend vom Marktplatz, über die Gelderstraße, gerne auch ausgeweitet auf die Orsoyer- und die Rheinstraße bis hin zum Stadtpark. Ein Kleinkunstfestival im Stadtpark wird dieses Kulturfest abrunden.

Neben vielen Beteiligten aus der Kulturszene, dem Einzelhandel und den Gastronomiebetrieben sollen nach Vorstellung der Organisatoren gerne auch Akteure aus Rheinberger Vereinen und Sportvereinen das Kulturfest bereichern. Dominik Baum: „Wir möchten die Rheinberger gerne schon heute dazu auffordern, sich an diesem Fest zu beteiligen – indem sie Ideen liefern, Aktionen planen oder vielleicht auch schon geplante Veranstaltungen als Bausteine beisteuern.“ Besonders gefragt seien ausgefallene kulturelle Angebote. Der Ideenvielfalt seien keine Grenzen gesetzt. „Wir stellen uns ein buntes Treiben auf den Straßen und Plätzen vor, das die Besucher und Besucherinnen begeistert“, so Dominik Baum.

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Die Idee zum Kultursommer ist in einer Arbeitsgruppe entstanden, die sich seit einiger Zeit trifft und plant. Sie wiederum ist ein Ergebnis des „Kultnetzwerkes“ – dahinter stecken von der Stadtverwaltung initiierte, lose Treffen von unterschiedlichsten Kulturschaffenden aus Rheinberg. Zu den ersten Treffen kamen etwa Vertreter der Musikalischen Gesellschaft (Klassische Musik) ebenso wie der Kulturinitiative Schwarzer Adler (Blues, Rock, Kabarett, Comedy, Ausstellungen, Lesungen etc.), aber auch Initiativen wie die Rheinberger Abendmusik von St.-Peter-Kirchenmusiker Christoph Bartusek, Einzelkünstler oder Gastronomen, die regelmäßig Veranstaltungen anbieten, wie etwa das To Hoop von Sami Durak im Bürgerzentrum in Alpsray.

Dadurch, dass die Werbegemeinschaft Rheinberg Ende vergangenen Jahres ihre Auflösung bekannt gegeben hat, ist ein Veranstaltungsvakuum entstanden. Künftig wird es aller Voraussicht nach weder das Stadtfest im Juni noch das Kastanienfest im Oktober oder das Lichterfest im November geben.

Aber ganz ohne geht es nicht – darin waren sich alle Beteiligten schnell einig. Überlegt wurde, ob sich Kulturschaffende, Gastronomen, die Stadt und gerne auch Geschäftsleute bei Bedarf zusammenschließen und Veranstaltungen auf die Beine stellen. Ein erstes Ergebnis dieser Überlegungen ist nun der Kultursommer 2022.