Rheinberg: „Lichtblicke“ soll historische Gebäude abends beleuchten

Leader-Projekt : „Lichtblicke“ soll historische Gebäude abends beleuchten

Die Stadt Rheinberg hofft auf „Lichtblicke“. Sie möchte, dass historisch bedeutsame Gebäude im Ort ins rechte Licht gerückt und nachts angestrahlt werden. So, wie es etwa beim Underberg-Palais, bei der St.-Peter-Kirche und beim Alten Rathaus schon gemacht wird.

Auch das alte Rathaus in Orsoy, der Pulverturm Orsoy und das Dorfgemeinschaftshaus Wallach sollen künftig beleuchtet sein. Das Thema steht am Mittwoch, 8. Mai, in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses auf der Tagesordnung (17 Uhr, Stadthaus, Raum 249, zweite Etage).

Bei „Lichtblicke“ handelt es sich um ein Leader-Projekt. In diesem interkommunalen Programm (beteiligt sind Rheinberg, Alpen, Sonsbeck und Xanten) muss nun ein Antrag gestellt werden. Die geschätzten Kosten betragen für den 35 Prozent umfassenden Eigenanteil der Stadt etwa 10.600 Euro. Diese Summe muss aus der laufenden Bauunterhaltung gezahlt werden. Haushaltsmittel stehen dafür zur Verfügung.

Zum Hintergrund: Das Konzept „Lichtblicke“ soll in der gesamten Leader-Region zur Geltung kommen. In diesem Zusammenhang hat die Stadt Xanten bereits im Herbst vergangenen Jahres einen Antrag auf Förderung von Beleuchtungen an ebenfalls drei städtischen Gebäuden gestellt. Die Stadt Rheinberg hat zwischenzeitlich geprüft, welche historischen Gebäude in ihrem Stadtgebiet für eine Illumination in Frage kommen könnten. Da in der Innenstadt bereits Kirche, Rathaus und Underberg-Palais beleuchtet werden und der Pulverturm Rheinberg sowie die Alte Kellnerei über die Planungen für das Stadtburgareal eingebunden sind, sollten nach Möglichkeit andere Ortsteile berücksichtigt werden.

Die denkmalrechtlichen Genehmigungen liegen bereits vor. Für den Leader-Antrag müssen nun Angebote eingereicht werden, die Ausschreibung wird vorbereitet. Die Gesamtkosten werden auf 30.000 Euro geschätzt, der Anteil der Leader-Förderung beträgt 65 Prozent.

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