Rheinberg: Lichtblicke soll es nur für das alte Rathaus in Orsoy geben

Leader-Projekt : Lichtblicke soll es nur für das alte Rathaus in Orsoy geben

Komplette Ablehnung gab es nur von der Grünen-Politikerin Luise Theile. Sie hält die Beleuchtung historischer Gebäude in der Stadt mit öffentlichem Geld wegen des Energieeinsatzes vor dem Hintergrund des Klimawandels und des Artensterbens für ein „falsches Signal“.

Ansonsten begrüßte der Bau- und Planungsausschuss den Vorschlag, sich dem Gedanken des Leader-Projekts Lichtblicke anzuschließen. Allerdings in kleinerem Umfang als zunächst vorgeschlagen.

Die weitgehende Zustimmung freute Dieter Paus. Der Technische Beigeordnete wies darauf hin, dass in der Innenstadt bereits einige Gebäude im Dunkeln angestrahlt werden. „Und das wird besonders von vielen auswärtigen Besuchern immer wieder ausdrücklich gelobt“, so Paus. „Deshalb haben wir jetzt wert darauf gelegt, auch etwas in den Ortsteilen anzubieten.“ Die Art der Beleuchtung und deren Befestigung an den Gebäuden müsse mit dem Denkmalschutz abgestimmt werden und über Zeitschaltuhren könne man die Dauer der Beleuchtung beschränken, um Strom zu sparen.

Vorgeschlagen waren das alte Rathaus in Orsoy, der Pulverturm in Orsoy und das Dorfgemeinschaftshaus in Wallach. Die Illumination des Dorfgemeinschaftshauses und des Pulverturms hielten die Sprecher der Fraktionen für nicht erforderlich. Das alte Rathaus in Orsoy möchten sie aber durchaus in schönes Licht tauchen. Deshalb schloss sich der Ausschuss bei einer Gegenstimme (Luise Theile) dem weitergehenden Vorschlag an.

Die genauen Kosten müssen jetzt ermittelt werden. Der 35-prozentige Eigenanteil der Stadt (der Rest wird über Leader-Mittel abgedeckt) hätte für alle drei Gebäude 10.500 Euro betragen. Nun wird entsprechend weniger Geld gebraucht, weil es nur um das alte Rathaus geht.

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