U18-Wahl in Rheinberg Landtagswahl für Jugendliche

Rheinberg · In Rheinberg treffen Minderjährige bei der Aktion „Jugend meets Politik“ am 3. Mai im Jugendzentrum Zuff auf Kandidaten. Am 6. Mai können die jungen Leute dann am Spanischen Vallan wie bei echten Wahlen abstimmen.

 Das Logo zur U18-Wahl in Nordrhein-Westfalen.

Das Logo zur U18-Wahl in Nordrhein-Westfalen.

Foto: stadt din

In Rheinberg können auch Jugendliche zu einer simulierten Wahl gehen, die aufgrund ihres Alters noch gar nicht wählen dürfen: Neun Tage vor der Wahl der Erwachsenen (der Zeitpunkt ist festgelegt) können unter 18-Jährige an dieser Landtagswahl außer Konkurrenz teilnehmen. Die Ergebnisse werden gesammelt und am Abend veröffentlicht. Der Landesjugendring NRW koordiniert die U18-Wahlen in Nordrhein-Westfalen seit 2012 als Landeskoordinationsstelle.

Manuela Bechert hat sich darum gekümmert, dass es dieses Angebot in Rheinberg gibt. Ihr wäre es lieber gewesen, wenn sich jemand anderes darum gekümmert hätte, denn Bechert tritt selbst als Kandidatin bei der Landtagswahl an, für die Partei Die Linke. „Mir geht es überhaupt nicht darum, einen Vorteil für mich daraus zu schlagen“, sagt die Rheinbergerin. „Mir ist nur wichtig, dass sich Jugendliche mit dem Thema beschäftigen.“ Sicherheitshalber habe sie sich deswegen mit anderen Kandidaten abgestimmt.

Zwei Möglichkeiten der Teilnahme gibt es. Die erste am Dienstag, 3. Mai, von 17 bis 19 Uhr, im städtischen Jugendzentrum Zuff an der Xantener Straße 99 in Rheinberg. Dort heißt es dann „Jugend meets Politik“. Alle acht Kandidaten im Wahlkreis 58 (Wesel II) stellen sich im Zuff vor und freuen sich anschließend über lockere Gespräche mit den jungen Leuten. Die Kandidaten sind René Schneider (SPD), Sascha van Beek (CDU), Niels Awater (Bündnis 90/Die Grünen), Franca Cerutti (FDP), Manuela Bechert (Die Linke), Renan Cengiz (Die Partei), Michael Reiff (Die Basis) und Daniela van Meegeren (AfD).

Am Freitag, 6. Mai, von 15 bis 18 Uhr, findet dann am Spanischen Vallan im Rheinberger Stadtpark die U18-Wahl statt. Jugendliche können dort wie in einem echten Wahlbüro ihre Stimme abgeben. Sie müssen ihren Personalausweis vorlegen, erhalten dann einen Stimmzettel, auf dem sie ihre beiden Kreuzchen für Erst- (Kandidat) und Zweitstimme (Partei) setzen, bevor der Zettel verschlossen in eine Urne geworfen wird.

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