Sanierung der Kreisstraße 14 in Ossenberg Kreis Wesel sagt, die Stadt Rheinberg hätte Anwohner informieren müssen

Ossenberg/Borth · Der Ossenberger Imbissbetreiber Dirk van Dawen beklagt die Vorgehensweise bei der Sanierung der Kreisstraße 14. Weil man ihn nicht darüber informiert habe, dass der ursprünglich Zeitplan verändert wurde, habe er sein Geschäft acht Tage lang unplanmäßig schließen müssen.

Dirk van Dawen vor seinem Ossenberg-Imbiss, den er eine Woche lang unplanmäßig geschlossen hatte.

Dirk van Dawen vor seinem Ossenberg-Imbiss, den er eine Woche lang unplanmäßig geschlossen hatte.

Foto: Armin Fischer

Der Ossenberger Imbissbetreiber Dirk van Dawen hatte in einem RP-Bericht vom 28. Juni seinen Unmut darüber geäußert, dass die Sanierung der Kreisstraße 14 von der Solvay-Kreuzung bis Borth anders laufe als angekündigt. Er habe sein Lokal acht Tage lang schließen müssen, weil es durch eine Sperrung für Kunden nicht mehr erreichbar gewesen sei, hatte van Dawen beklagt.

Der Kreis Wesel äußerte sich am Mittwoch dazu. Bereits zur Vorbereitung der Ausschreibung habe es Verkehrsbesprechungstermine und Abstimmungstermine mit der Stadt Rheinberg, dem Landesbetrieb Straßen NRW, der Feuerwehr, der Polizei, Solvay und Versorgungsträgern gegeben, heißt es. Aufgrund dieser Besprechungen seien unter anderem die einzelnen Bauabschnitte und die Verkehrsführung festgelegt worden. So werde bei Bedarf auch während einer laufenden Baumaßnahme verfahren, schreibt der Kreis. Die Anlieger und damit auch die betroffenen Gewerbebetriebe zu benachrichtigen, sei laut vertraglicher Regelung eine Auflage der Stadt Rheinberg und somit Aufgabe der bauausführenden Firma gewesen, so die Kreisverwaltung, die hinzufügt: „Beeinträchtigungen für die Anlieger und Verkehrsteilnehmer lassen sich aber trotz sorgfältiger Planung nie gänzlich vermeiden. Hinzu kam hier, dass die Sanierungsmaßnahmen wider Erwarten sehr schnell vorangeschritten sind. Dies ist grundsätzlich eine sehr gute Meldung, kann aber dazu führen, dass Abstimmungen und neue Zeitpläne in kürzester Zeit angepasst und kommuniziert werden müssen.“

Und: „Auch wenn die Kreisstraße 14 gesperrt war und ist, sind aber für den Verkehr die beiden benachbarten Einmündungen ,Schloßstraße‘ zu jeder Zeit halbseitig befahrbar.“ Anfragen könnten alle betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner oder Verkehrsteilnehmende an die vor Ort tätige Baufirma Eurovia Bau GmbH aus Bottrop stellen, die Auskunft zu der Sanierungsmaßnahme und der Verkehrsführung beziehungsweise zu den Bauabschnitten geben könne.

(up)
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