Rheinberg: Kranbahn und Überdachung für den DLB

Dienstleistungsbetrieb Rheinberg : Ein Carport für die Müllautos

Der Dienstleistungsbetrieb benötigt einen Unterstand mit einer Kranbahn.

Zum Fuhrpark des Dienstleistungsbetriebs Rheinberg (DLB) gehören unter anderem drei Müllfahrzeuge und ein Siebeneinhalbtonner mit Ladebühne. Haben die Fahrer zuvor Sperrmüll oder Grünabfall abgefahren, müssen sie die Fahrzeuge umrüsten, dann wird hinten eine „Schüttung“ aufgesetzt, ein wuchtiges, schweres Stahlteil, das die normalen Tonnen greifen und einklappen kann. DLB-Leiter Holger Beck zeigte den Mitgliedern des Betriebsausschusses jetzt an Ort und Stelle und auch anhand eines kleinen Filmchens, wie der Umbau funktioniert.

Das ist Millimeterarbeit. Mit einem Gabelstapler greifen die Arbeiten die an Ketten hängende Konstruktion und müssen sie mit viel Gefühl am Lkw einrasten lassen. „Das funktioniert so ähnlich, als wenn man ein Türblatt aufs Scharnier setzt“, so Holger Beck. Vier Mann werden für diesen Vorgang benötigt. Eingespielte Teams, die im Schnitt zehn Minuten für einen Montagevorgang brauchen. Wenn es draußen hell genug ist und wenn alles reibungslos und ohne Komplikationen läuft. In aller Regel erfolgt der Umbau freitagnachmittags, damit die Fahrer am Montag gleich an die Arbeit gehen können.

Weil der Aufwand jedes Mal groß und das Manöver für die Mitarbeiter auch nicht ganz ungefährlich ist, hätte der Dienstleistungsbetrieb gerne technische Hilfe. Eine Kranbahn, mit der sich die Schüttung und auch andere schwere Geräte wie Schneeschieber problemlos anhängen ließen. Ein Kran, der auf einer Schiene läuft, würde die Arbeit erleichtern. Damit die Montage im Trockenen erfolgen und das Gerät frost- und regenfrei aufbewahrt werden kann, möchte der DLB angrenzend an die bestehende Überdachung auf dem Betriebsgelände an der Bahnhofstraße 160 eine weitere Überdachung für diese Kranbahn bauen, um auch den drei Müllwagen und dem Siebeneinhalbtonner mit Bühne Schutz zu bieten. Sie müsste allerdings rund zwei Meter höher sein als der bereits bestehende Unterstand.