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Rheinberg: Kommentar zum Bürgermeisterkandidat der Grünen

Kommentar zum Bürgermeisterkandidaten der Grünen : Einer, der die Menschen erreicht

Mit der Kandidatur von Dietmar Heyde ist den Rheinberger Grünen ein echter Coup gelungen.

Sie präsentieren den ersten Bewerber, noch bevor Amtsinhaber Frank Tatzel sich dazu äußert, ob er wieder antritt. Man merkt den Grünen an, dass sie es ernst meinen und sich nicht als Zählkandidaten verstehen.

Heyde wird ein Wörtchen bei der Wahl mitsprechen. Zum einen, weil die Grünen bundespolitisch obenauf sind. Aber er ist auch ein bekanntes Gesicht in der Stadt. Intelligent, eloquent, offen, in der Sacharbeit stets gut vorbereitet, über Parteigrenzen hinweg geachtet – das sind Pfunde, mit denen er wuchern kann. Nicht zu verachten: Dietmar Heyde hat viel Humor und kann Menschen für sich gewinnen. Eigenschaften, die einem Bürgermeister in Ausübung seiner repräsentativen Aufgaben sehr hilfreich sein können. Karneval feiern, eine launige Rede bei einer Abiturfeier halten, Senioren zur Diamanthochzeit gratulieren, auch das sind Aufgaben, die ein Bürgermeister mit Freude erledigen sollte. Bei Dietmar Heyde kann man sich das gut vorstellen. Er ist ein Typ, der die Herzen der Menschen erreichen kann. Und seit Bürgermeisterkandidat Peter Mokros 2015 den Sprung in die Stichwahl nur ganz knapp verpasst hat (und das bei fünf Kandidaten), weiß man: In Rheinberg sind Grüne nicht ohne Chance.

Uwe Plien

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