1. NRW
  2. Städte
  3. Rheinberg

Rheinberg: Kita St. Peter läuft ab Montag wieder im Normalbetrieb

Corona-Fälle in Rheinberg : Kita St. Peter kehrt zurück aus der Quarantäne

Es sei wie der viel beschriebene Dominoeffekt gewesen, beschreibt es Heike Finmans-Göbel, Leiterin des Kita-Verbunds St. Peter. Nach anfänglichen Einzelfällen seien am Ende knapp 50 Prozent der Kinder und etwa 40 Prozent der Mitarbeiter des St.-Peter-Kindergartens Corona-positiv gewesen.

Das hatte Konsequenzen: Auf Anordnung des Gesundheitsamtes musste die Einrichtung vom 18. bis 26. November schließen. Das Warum lasse sich nicht beantworten. „Wir konnten den Ausbruch nicht auf ein bestimmtes Geschehen oder Event zurückführen“, betont Finmans-Göbel nachdrücklich. Die Leiterin des Kita-Verbunds St. Peter ist froh, dass man die Betreuung aktuell wieder – wenn auch eingeschränkt – sicherstellen kann. „Für unsere Eltern war das schon sehr schwierig zu stemmen“, sagt sie und zeigt sich zuversichtlich, dass am Montag, 6. Dezember, der Normalbetrieb wieder anlaufen kann.

Auch im Kindergarten St. Marien gebe es einen Corona-Fall, bestätigt Finmans-Göbel, als Leiterin im Kita-Verbund neben St. Peter auch für die Kitas St. Anna, St. Marien und St. Nikolaus zuständig. Das betroffene Kind befinde sich in Quarantäne. Alle Eltern seien nun verpflichtet, ihre Kleinen dreimal in der Woche zu testen. „Nur mit entsprechendem negativen Testnachweis dürfen die Kids die Einrichtung besuchen“, erläutert Heike Finmans-Göbel das Prozedere.

  • Isabell Degen (35) leitet die Kita
    Pandemie, Krankheiten, Personalmangel und Elternfrust : Der harte Alltag einer Kita-Leiterin
  • Die Stadtverwaltung will die Pulverturmschule verkaufen.
    Stadtentwicklung in Rheinberg : Hängepartie an der Pulverturmschule
  • In Krefelder Krankenhäusern liegen aktuell 33
    Spezielle Tagesimpfangebote in Krefeld : Kampf gegen Corona - 55 impfende Praxen

Darüber hinaus ist auch der Awo-Kindergarten an der Königsberger Straße von einer Corona-bedingten Schließung betroffen gewesen. Das bestätigte die Beigeordnete Iris Itgenshorst, unter anderem zuständig für die Fachbereiche Jugend und Soziales. „Für alle betroffenen Eltern ist der Wegfall der Betreuung eine überaus belastende Situation“, so Iris Itgenshorst. Die gute Nachricht: Bei den Grundschulen habe die Corona-Pandemie nach ihrem Kenntnisstand bisher noch keine Schließung erfordert, so Itgenshorst.

(nmb)