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Rheinberg: Indische Corona-Mutation bei infizierter Person nachgewiesen

Weitere Fälle in Wesel : Indische Corona-Mutation erreicht Rheinberg

Im Kreis Wesel ist bei sieben Menschen die indische Corona-Mutation nachgewiesen worden. Eine Person lebt in Rheinberg. Sie hatte Kontakt zu den anderen Infizierten. Landrat Ingo Brohl erinnert an die Abstands- und Hygieneregeln.

Im Kreis Wesel ist erstmals die indische Mutation des Coronavirus (B.1.617.2) nachgewiesen worden. Insgesamt hätten sich sieben Personen damit infiziert, sechs lebten in Wesel, eine Person lebe in Rheinberg, teilte die Kreisverwaltung mit. Die sieben Fälle stünden im Zusammenhang miteinander. Die infizierten Personen und ihre Kontaktpersonen seien informiert worden und befänden sich in Quarantäne. Gemeinschaftseinrichtungen seien nicht betroffen.

„Trotz der erfreulich stark sinkenden Infektionszahlen im Kreis Wesel bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger dringend, sich weiterhin an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten, um keinen erneuten Anstieg zu riskieren“, erklärte Landrat Ingo Brohl. „Wichtig ist auch nach wie vor, dass sich alle Betroffenen an die Quarantäne-Anordnungen halten. Auch für einen Impftermin oder eine Testung darf eine Quarantäne nicht unterbrochen werden.“

Die Virus-Mutation B.1.617 war zuerst in Indien nachgewiesen worden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es Hinweise für eine erhöhte Übertragbarkeit. Aber alle derzeit in Europa eingesetzten Corona-Impfstoffe böten einen Schutz gegen die bekannten Mutationen des Virus, erklärte die WHO. „Alle Coronavirus-Varianten, die bislang aufgetaucht sind, reagieren auf die verfügbaren, zugelassenen Vakzine“, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge.

(wer/rtr)