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Rheinberg: Grundschüler zeigen ihr Zirkustalent

Projektwoche in Rheinberg : Grundschüler zeigen ihr Zirkustalent

Kinder der Grundschulen am Deich und Montessori Niederrhein trainierten eine Woche lang mit dem Rondel-Zirkusteam und wuchsen über sich hinaus. Stolze Eltern bejubelten die Darbietungen der Nachwuchs-Artisten.

Die Grundschule am Deich und die Montessorischule Niederrhein haben gemeinsam eine Zirkusprojektwoche für ihre Schüler organisiert. Dabei wuchsen die Mädchen und Jungen über sich hinaus und lernten, als Team zusammenzuarbeiten und anderen zu helfen. Genau das war die Absicht der Lehrer gewesen.

Der „Rondel Circus for Kids“, den viele vom Mitmachzirkus aus den Ferien kennen, hatte seine Zelte auf der Wiese gegenüber der Feuerwache auf der Wallacherstraße in Rheinberg aufgebaut. Das Team um Zirkusdirektor René Ortmann trainierte die Kinder in verschiedenen Disziplinen. Dabei konnte sich jeder Schüler aussuchen, ob er akrobatisch durch die Lüfte fliegen, das Publikum als Clown zum Lachen bringen oder mit Tieren in der Manege auftreten wollte. Für jeden war etwas Passendes dabei.

 Von Akrobatik bis Tiernummern: Für jeden war etwas dabei.
Von Akrobatik bis Tiernummern: Für jeden war etwas dabei. Foto: Fischer, Armin (arfi)

Nach knapp fünf Tagen Vorbereitung und anstrengendem Training zeigten die Kinder in drei Aufführungen ihr Können. Das Publikum war begeistert von dem, was das Zirkusteam, die Lehrer und die Schüler auf die Beine gestellt hatten. Alle drei Vorstellungen waren gut besucht. Eltern, Geschwister und Freunde verfolgten gespannt den Auftritt der kleinen und großen Künstler.

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Sobald die Türen sich schlossen und das Licht ausging, wurden die Kameras von den Eltern herausgezogen. Der Vorhang ging auf, und die Show begann mit einem Einlauf der kostümierten Kinder, begleitet von Lichteffekten und Musik. Zirkusdirektor René Ortmann begrüßte das Publikum und eröffnete die Show mit den Worten „Manege frei - das Spiel beginnt!“

Die Vorstellung startete mit einer amüsanten Darbietung der Clowns. Anschließend beeindruckten die Akrobatinnen das Publikum mit schwierigen Verrenkungen in der Luft, einem Kopfstand auf der Hand eines Helfers und anderen Kunststücken. Das Publikum wurde in eine völlig andere Welt gezogen - eine Welt voller Freude und Fantasie. Alle unterstützten die mutigen Artisten mit Applaus und Jubel. Zuschauer Marcel wurde sogar spontan in eine Comedy-Darbietung eingebaut. Dann folgten Jongleure, Indianermädchen, Fußballer und Akrobaten, bevor die Artisten eine Pause von 20 Minuten bekamen, um einmal durchzuatmen. Anschließend ging es weiter mit einer Fakir-Nummer, Bauchtanz, Trapez, Trampolin, Seiltanz, Pony- und Ziegendressur sowie einem spektakulären Finale.

Das Publikum belohnte die kleinen und großen Artisten mit langem Applaus. Die Eltern waren sichtlich stolz auf ihre Kinder. Die Schüler werden dieses Projekt sicherlich nicht so schnell vergessen.