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Rheinberg: Grüne setzen auf Thema Verkehr

Ortsverband Rheinberg hat gewählt : Grüne setzen aufs Thema Verkehr

Der Rheinberger Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat einen neuen, größeren Vorstand gewählt. Dagmar Krause-Bartsch und Peter Mokros sind weiterhin Sprecher der Partei mit derzeit 48 Mitgliedern.

Der Ortsverband der Grünen hat einen neuen Vorstand gewählt. In der Spitze hat sich nur wenig verändert. Gleichberechtigte Sprecher der Ortspartei sind weiterhin Dagmar Krause-Bartsch und Peter Mokros, Kassiererin bleibt Ulla Hausmann-Radau. Neu ist, dass es jetzt vier statt wie bisher zwei Beisitzer gibt: Niels Awater (wiedergewählt) sowie Sophie Lubczyk, Carolin Welsch und Thilo Capelle. Die bisherige Beisitzerin Gisela Sper ist verzogen.

Der Ortsverband hat derzeit 48 Mitglieder. Weitere sollen hinzukommen, sagte Peter Mokros: „Wir wollen den Schwung der Kommunalwahl mitnehmen.“ In jedem Fall sollen die Mitglieder, die nicht durch Mandate oder Funktionen in die Parteiarbeit eingebunden sind, weiter bei der Stange bleiben. Mokros: „Wegen Corona sind Formate wie Filmabende und Diskussionen momentan nicht möglich. Deshalb werden wir jetzt über unsere Stadtnachrichten, über die Sozialen Medien und die Presse informieren.“ Auch sei geplant, Arbeitsgemeinschaften zu bestimmten Themen zu bilden. Neue Mitglieder seien immer willkommen, unterstreicht Niels Awater, der auf eine erfolgreiche digitale Zusammenarbeit in Corona-Zeiten verweist: „Wer neu ist und Interesse an der Arbeit der Grünen hat, kann gerne bei unseren Fraktionssitzungen dabei sein.“

Themen, mit denen sich der Ortsverband in nächster Zeit befassen will, sind der Klimaschutz, eine stärkere Bürgerbeteiligung und die Verkehrswende. Ein Ausbau von Radwegen oder eine Bevorrechtigung von Radfahrern im Straßenverkehr – das seien Punkte, die bearbeitet werden sollen. Und nicht zuletzt die Regionalbahn (RB) 31. Niels Awater sagt dazu: „Wir wollen, dass der Verkehr auf der Strecke zuverlässiger wird.“

Ein Schwerpunkt soll auch die Arbeit mit Migranten sein. Vor allem sollen sie besser Deutsch lernen. Mokros: „Als ich im Wahlkampf in der Reichelsiedlung von Haustür zu Haustür gegangen bin, habe ich gemerkt, wie viele Migranten gar nichts über die Wahl wussten, weil sie kein Deutsch sprechen. Da müssen wir am Ball bleiben.“ Nicht zuletzt werden die Grünen auf Parteiebene Themen wie „Wirtschaft ohne Wachstum“ vorstellen. Konzepte wie Repair-Cafés oder Warenbörsen sind Ansätze für Nachhaltigkeit, die es in Rheinberg bereits gibt.