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Rheinberg: Gelebte Integration in der Budberger Turnhalle

Rheinberg : Gelebte Integration in der Budberger Turnhalle

Schon vor mehr als zehn Jahren hatte der unermüdliche ehrenamtliche Jugendarbeiter Robert Meier eine Idee: Warum kann man die Turnhalle in Budberg nicht an bestimmten Tagen in der dunklen Jahreszeit öffnen, damit Kinder und Jugendliche dort unter Aufsicht spielen und Sport treiben können?

Meier blieb beharrlich und erreichte sein Ziel. Seither steht die Budberger Turnhalle in den Osterferien und „zwischen den Jahren“ zu bestimmten Zeiten zur Verfügung. Auch jetzt hatten Meier und seine Helfer die Halle wieder schön hergerichtet und empfingen zahlreiche Kinder zu einem Nachmittag, den man unter die Überschrift „gelebte Integration“ stellen könnte. „Zum ersten Mal waren auch Kinder aus der Zentralen Unterbringungs-Einrichtung in Orsoy mit dabei“, erzählt Meier. Mit Stadtjugendpflegerin Babette Heimes habe er diesen Schritt zuvor abgestimmt. Meier hatte auch in der städtischen Flüchtlingseinrichtung am Melkweg angefragt, allerdings leben dort momentan keine Kinder. „Ein voller Erfolg“, fasst Meier den Tag zusammen. Rund 40 Kinder seien in die Turnhalle gekommen, 13 davon aus der ZUE. Einige Eltern begleiteten die Jungen und Mädchen im Alter von fünf bis zwölf Jahren, ebenso ein Mitarbeiter der Maltester aus der Flüchtlingseinrichtung. Ein Mädchen machte sich als Übersetzerin nützlich. Zwei Hüpfburgen standen bereit, außerdem ein Parcours mit Schaukeln und anderen Spielgeräten, desweiteren zahlreiche Gymnastikbälle. Am Abend nutzten dann ältere Jugendliche die Halle. Auch sie hatten großen Spaß.