Europaschule in Rheinberg Das Schulprogramm überzeugte

Rheinberg · Die Rheinberger Europaschule freut sich über einen mit 15.000 Euro dotierten Preis der Unfallkasse NRW. Mit dem Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ werden Schulen ausgezeichnet, denen es besonders gut gelingt, Gesundheitsförderung und Prävention in ihre Schulentwicklung zu integrieren.

Der stellvertretende Schulleiter Karsten Schmidt (v.l.), Schulleiter Martin Reichert und Lehrerin Jacqueline Weecks bei der Preisverleihung.

Der stellvertretende Schulleiter Karsten Schmidt (v.l.), Schulleiter Martin Reichert und Lehrerin Jacqueline Weecks bei der Preisverleihung.

Foto: Europaschule

Wofür das Geld eingesetzt wird, wissen Martin Reichert, Leiter der Rheinberger Europaschule, und seine Kollegen noch nicht. Auf jeden Fall sollen sie in Projekte fließen, die die Entwicklung der Schule voranbringen. Und das unter Beteiligung der Schüler und der Eltern.

Die Europaschule hat 15.000 Euro erhalten, weil sie bei der Schul-Erweiterung gesundheitsförderliche Prinzipien wie Transparenz und Kooperation am Beispiel der gemeinsamen Planungsarbeiten berücksichtigt hat. Auch die umfangreichen Beteiligungsmöglichkeiten hat die Unfallkasse NRW berücksichtigt, als sie jetzt zum 13. Mal Schulen den Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ verliehen hat.

Ausgezeichnet werden Schulen, denen es besonders gut gelingt, Gesundheitsförderung und Prävention in ihre Schulentwicklung zu integrieren. Mit einem Preisgeld von rund 500.000 Euro sei er der am höchsten dotierte Schulpreis in Deutschland. Die Freude über die Berücksichtigung der Europaschule sei riesengroß, so Reichert.

Die Jury der Unfallkasse sei nach Rheinberg gekommen und habe das Schulprogramm „auf Herz und Nieren“ untersucht, so Reichert. Ein Aspekt sei gewesen, wie an der Gesamtschule digitales Lernen gelinge. Auch die Atmosphäre im schulischen Leben zählte. Die Jungen und Mädchen verbringen dort viel Zeit und sollen sich wohlfühlen. Angebote wie ein neues Basketballfeld oder Kletterfelsen auf dem Schulhof gehören zum Konzept. „Schule muss sich weiterentwickeln und darf nicht stehen bleiben“, betonen Nina Jansen, Didaktische Leiterin, und Jacqueline Weecks, Lehrerin für Mathe und Hauswirtschaft. Wie der stellvertretende Schulleiter Karsten Schmidt und Lehrer Thomas Ververs sowie Eltern und Schüler gehören sie einer AG an, die sich um die Schulentwicklung kümmert.

(up)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort