Platznot in der Stadt Rheinberg Zu wenig Wohnraum für Flüchtlinge

Rheinberg · Nach aktuellem Stand muss Rheinberg damit rechnen, dass der Stadt 213 geflüchtete Menschen zugewiesen werden können. Doch schon jetzt sind die zur Verfügung stehenden Gebäude belegt. Könnte die ZUE eine Lösung sein?

In der alten Schule am Pulverturm ist derzeit Platz für 30 Flüchtlinge, 23 sind bereits eingezogen.

In der alten Schule am Pulverturm ist derzeit Platz für 30 Flüchtlinge, 23 sind bereits eingezogen.

Foto: Armin Fischer (arfi)

Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine am 24. Februar sind 250 Menschen aus der Ukraine nach Rheinberg gekommen. 221 von ihnen leben noch in der Stadt. Das sagte die städtische Beigeordnete Iris Itgenshorst in der Ratssitzung in der Stadthalle. Die Stadt habe bisher finanzielle Zuweisungen vom Land in Höhe von 848.000 Euro erhalten zur Deckung der durch die geflüchteten Menschen entstandenen Kosten. Die tatsächlichen Aufwendungen, die die Stadt bisher geleistet habe, liegen bei 548.000 Euro. Ob und wann die Stadt die Differenzsumme von 299.000 Euro zurücküberweisen muss, sei noch unklar. Die Kämmerin: „Das wissen wir momentan noch nicht.“