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Rheinberg: Erster Platz für die „Denkstücke“ der VHS

Volkshochschule Rheinberg-Alpen-Sonsbeck-Xanten : Erster Platz für die „Denkstücke“ der VHS

Der nordrhein-westfälische Landesverband der Volkshochschulen hat vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eine Online-Fachkonferenz zum Thema „digital: normal?! –Digitales Lernen und Arbeiten in Volkshochschulen verstetigen“ durchgeführt.

Dabei haben die „Denkstücke“ der Volkshochschule Rheinberg im Best-Practice-Wettbewerb den ersten Platz erreicht. „Das freut uns sehr und ist sehr motivierend“, sagt VHS-Leiter Jens Korfkamp. Die Teilnehmer der Konferenz konnte Punkte für Angebote vergeben, die sie als besonders vorteilhaft betrachtet haben.

Unter der Rubrik „Denkstücke“ präsentiert die Volkshochschule für Rheinberg, Alpen, Sonsbeck und Xanten auf ihrer Homepage

www.vhs-rheinberg.de

schon seit März dieses Jahres philosophische Gedankenexperimente, Paradoxien und moralische Dilemmata für alle, die Lust am Selber- und Weiterdenken haben.

131 Volkshochschulen gibt es in NRW. Viele haben sich digitale Angebote für den Distanz-Unterricht überlegt.  Wie Jens Korfkamp sagte, überwiegend für Sprachkurse oder den Bereich von Schulabschlüssen: „Unsere ,Denkstücke’ waren allerdings der einzige Beitrag aus dem Bereich der politischen Bildung.“ In dieser Woche spielt das VHS-Team das zehnte „Denkstück“ auf.

Eine Erkenntnis aus der Online-Fachkonferenz sei gewesen, dass es auch nach der Corona-Pandemie digitale VHS-Angebote geben soll, gerne auch in Hybrid-Form. Jens Korfkamp jedenfalls freut sich über die Anerkennung für die „Denkstücke“, verweist aber auch auf andere Digitalformen an seiner Weiterbildungseinrichtung: „Wir haben es geschafft, auch Sprach- und Bewegungskurse in digitale Angebote umzuwandeln. Es sollte künftig sowohl Präsenz- als auch Digitalangebote geben.“