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Rheinberg: Engagierter Arbeitskreis von Frauen

Frauennetzwerk : Erstes Ziel ist ein Frauennetzwerk

Arbeitskreis diskutierte Themen wie Klimaschutz aus der Frauenperspektive.

Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Rheinberg, Karin Becker, fand sich ein Arbeitskreis von Frauen aus mehreren Generationen und Lebenslagen im Haus der Generationen zusammen, um nach einem Frühstück Themen im Zusammenhang mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit aus der Frauenperspektive zu benennen und zu diskutieren. Dabei ergaben sich vielfältige Aspekte, die sich im Anschluss an den fachlich fundierten Vortrag von Doris Freer, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Duisburg, Mitglied des Teams Nachhaltigkeit NRW und im Koordinierungskreis Klimaschutzplan NRW, für die Frauen ergaben.

Doris Freer unternahm mit den Teilnehmerinnen zunächst eine Zeitreise durch die Geschichte der Frauenbewegung und benannte in diesem Zusammenhang wichtige Stationen für Frauenbelange im Kontext von Nachhaltigkeit und Klimaschutz bis hin zum „Gender Aktionsplan“ der Weltklimakonferenz vom November 2017. Als Fazit kommt sie, unterstützt von den Teilnehmerinnen, zu dem Schluss: „Keine nachhaltige Entwicklung ohne Frauenpolitik“.

Es ergab eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen, die in Rheinberg umgesetzt werden sollten: von der Erstellung eines Hitzeaktionsplans für die Stadt, der die besonderen Anforderungen und Belange von Frauen einbezieht, über die Weiterführung eines Familienberichtes und die Forderung nach mehr Grünflächen im städtischen Raum bis hin zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur – der Öffentliche Personen-Nahverkehr werde insbesondere von Frauen genutzt – und die Beschäftigung mit der regionalen Vermarktung sowie der Organisation einer Umweltbörse, in der über Umweltberufe für Mädchen gezielt informiert werden soll.

Die Runde im Haus der Generationen war sich einig, dass die Gründung eines Frauennetzwerkes wichtig sei. Gleichstellungsbeauftragte Karin Becker lädt ein zu einem ersten Treffen des neuen Rheinberger Frauennetzwerkes für Donnerstag, 11. Juli, ab 17.30 Uhr ins Stadthaus (Raum 144) ein. Interessierte Frauen können dort eigene Wünsche und Vorstellungen einbringen.

Auskunft erteilt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheinberg, Karin Becker, Telefon 02843 171-429 oder per Mail an Karin.Becker@rheinberg.de