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Rheinberg: Einzelhändler sind auch jetzt erreichbar

Rheinberger Geschäfte im Lockdown : „Den Einzelhandel unterstützen“

Viele Geschäftsleute sind auch im Lockdown für ihre Kunden da und liefern nach Hause. Die meisten Einzelhändler sind telefonisch, per E-Mail oder über ihre Homepage erreichbar, auch wenn sie keinen Online-Shop haben.

Der Lockdown ist da, viele Geschäfte haben mindestens bis zum 10. Januar geschlossen. Trotzdem sind die meisten Einzelhändler für ihre Kunden da, sagt Friedrich Füngerlings, zusammen mit seiner Frau Anita Inhaber des Textilgeschäfts Andantino in Orsoy. Die RP hat mit ihm gesprochen.

Herr Füngerlings, was kann man als Einzelhändler in diesen Tagen tun?

Friedrich Füngerlings Mit jedem Einzelhändler kann man telefonisch oder per E-Mail oder über seine Homepage in Kontakt treten, auch wenn er keinen Online-Shop hat. Von der Corona-Schutzverordnung zugelassene Auslieferungen und Abholungen sind möglich.

Wie machen Sie das in Ihrem Geschäft?

Füngerlings Wir selbst haben keinen Online-Shop. Aber wenn jemand schnell etwas benötigt – sagen wir mal Trauerkleidung für eine Beerdigung –, kann er uns direkt anrufen. Wir stellen dann ein paar Teile zusammen und bringen sie beim Kunden vorbei. Dann kann er sich zu Hause etwas aussuchen und kann dann das, was er nicht braucht, zurückbringen oder wir holen es ab. Das klappt in der Buchhandlung Schiffer-Neumann genau so wie in den meisten anderen Geschäften auch.

So unterstützt man sinnvoll den stationären Einzelhandel.

Füngerlings Genau. Ich halte es mit Ministerpräsident Laschet, der gesagt hat, man sollte möglichst nichts im Internet bestellen. Wer das Geld beim hiesigen Einzelhändler lässt und damit die Gewerbesteuer in der Kommune, wirft es nicht den immer reicher werdenden Online-Riesen in den Rachen. Viele Einzelhändler liefern auch nach Hause. Wir brauchen jetzt jede Unterstützung.