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Rheinberg drohen durch Corona-Krise Einbußen von über elf Millionen Euro

Gewerbesteuer in Corona-Krise : Rheinberg drohen Einbußen von über elf Millionen Euro

Durch die Corona-Pandemie nimmt die Stadt Rheinberg in diesem Jahr voraussichtlich allein 8,5 Millionen Euro weniger Gewerbesteuer ein. Kämmerin Iris Itgenshorst stellt am Mittwoch, 24. Juni, die genauen Zahlen vor.

Kämmerin Iris Itgenshorst wird in der Ratssitzung am Mittwoch, 24. Juni, 17 Uhr, in der Stadthalle über die finanzielle Lage der Stadt Rheinberg berichten. Da schrillen schon jetzt alle Alarmglocken, weil jedem klar sein dürfte: Corona reißt tiefe Löcher in die Haushaltskasse.

Im Haupt- und Finanzausschuss gab Bürgermeister Frank Tatzel schon mal einen kleinen Vorgeschmack. „Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind erheblich“, sagte er in der Stadthalle. So zeichne sich momentan ab, dass von den für dieses Jahr prognostizierten 20 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen nur 11,5 Millionen fließen werden, also 8,5 Millionen weniger. Tatzel: „Das sind 42,5 Prozent weniger.“ Hinzu kommen noch etwa 500.000 Euro an Mindereinnahmen durch coronabedingte Ausfälle wie etwa Beiträge für Kindertagesstätten, zu denen die Eltern nicht herangezogen werden. „Und außerdem“, so der Bürgermeister, „stellen Expertenschätzungen in Aussicht, dass der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer um zehn bis 20 Prozent sinkt. Das sind weitere 2,2 bis 4,4 Millionen Euro, die uns fehlen werden.“ Was das in letzter Konsequenz bedeute, sei noch nicht überschaubar.

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Im Haupt- und Finanzausschuss fiel wegen der besonderen Umstände und die veränderte Gesetzeslage auch der quartalsmäßig vorgelegte Controllingbericht von Controllerin Anne Igelbrink deutlich kleiner aus. Sie beschränkte sich in ihren Ausführungen auf das vorläufige Ergebnis für 2019. Die detaillierte Darstellung wird Kämmerin Iris Itgenshorst am 24. Juni vornehmen.