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Rheinberg: Die neuesten Trends für Haus und Garten in den Hallen der Messe Niederrhein

Baumesse in Rheinberg : Kuschelig warm in der Wintergrillhütte

Die Ausstellung Bauen-Wohnen-Renovieren-Modernisieren in den Hallen der Messe Niederrhein am Annaberg kann man noch bis Sonntagabend besuchen. Bis zu 25.000 Besucher werden sich über die neuesten Trends informieren.

„Bauen und Wohnen zieht alle an, sie ist die Königin der Messen“, erklärt Veranstalterin Simone Becker. Eröffnet wurde die Ausstellung am Freitag durch Frank Tatzel. Der Bürgermeister freute sich, dass rund 240 Aussteller gekommen waren, über 80 Prozent davon aus der Region: „Die Baumesse ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Durch die Nutzung eines weiteren Saales ist sie in diesem Jahr die größte Veranstaltung auf dem Messeareal.“

Tatzel hob positiv hervor, dass die Aussteller in persönlichen Gesprächen auf die individuellen Wünsche der Besucher eingehen. Der Andrang ist auch in der 19. Auflage ungebrochen, rund 25.000 Besucher werden bis Sonntag in den Rheinberger Messehallen erwartet.

Die Besucher ließen sich an den zahlreichen Ständen gerne beraten. Foto: Fischer, Armin (arfi)

Die Angebote richten sich an alle Generationen. Ältere Menschen, die ihr Eigenheim nicht vererben möchten oder können, bietet sich etwa die Möglichkeit einer attraktiven Zusatzrente. „Ab einem Alter von 70 Jahren können sie ihr Haus an uns verkaufen und erhalten dafür lebenslanges Wohnrecht und eine attraktive monatliche Zusatzrente“, erläutert Dlounhy Fleur von der Firma VMT Immofinanz. Anfallende Reparaturen übernimmt dann der neue Eigentümer.

Wer im Winter nur ungerne auf die geliebte Grillwurst verzichtet, sollte sich die Grillhütte der Firma Kota Park aus dem münsterländischen Gescher ansehen. In dem sechseckigen Gartenhaus sitzen die Gäste bequem und vor allem mollig warm um einen Holzkohlegrill. Ein großer Abzug über dem Rost sorgt für ein behagliches Klima. „Hier haben 12 bis 14 Gäste Platz, das ist urgemütlich, vor allem wenn es draußen kalt ist“, erzählt Claudia Henning. Rund 7000 Euro inklusive Grill kostet der Winterspaß.

Ein weiterer Trend ist die Sauna im Garten. „Kaum noch jemand hat sein Haus unterkellert und im Wohnzimmer möchte niemand eine Sauna stehen haben“, erklärt Kota Park-Mitarbeiter Danny Henning. Weil kaum noch Menschen ihre Freizeit mit Gartenarbeit verbringen möchten, erfreut sich der Kunstrasen wachsender Beliebtheit. „Immer mehr Reihenhausbesitzer mit Kindern und Hund ärgern sich darüber, dass der Rasen schnell dahin ist. Kunstrasen eignet sich auch wunderbar als Pool-Umrandung“, erzählt Stephan Frank von der Düsseldorfer Firma „ResiGrass“, der den täuschend echt aussehenden Rasen auch als Ersatz für Stuhlkissen benutzt. Übrigens: Anders als in der Natur muss der künstliche Rasen nicht unbedingt grün sein. „Es gibt ihn in allen Farben, für Fußball-Fans auch gerne in Schwarz-Gelb oder Königsblau. Wir können auch ein Emblem oder den Firmennamen einarbeiten“, so Frank. 20 bis 50 Euro kostet ein Quadratmeter des pflegeleichten Belags, den Rasenmäher nimmt die Firma allerdings nicht in Zahlung.

Beliebt bei den Messebesuchern sind die Fachvorträge. Wer etwa in den vergangenen beiden Sommern vor Hitze in den eigenen vier Wänden nicht mehr schlafen konnte, sollte am Samstag um 13 Uhr den Vortrag zum Thema Klimaanlagen von Andrè Formella besuchen.