Rheinberg: Die Band Crossroads-Acoustic begeisterte mit leisen Klängen

Benefizkonzert in Rheinberg : Vom Charme der leisen Klänge

Bei einem Benefizkonzert in und für die evangelische Kirche Orsoy spielte die Band „Crossroads-Acoustic“.

„Nicht laut, aber gut“ – mit diesem Slogan macht die Band „Crossroads-Acoustic“ auf sich aufmerksam. So auch beim Benefizkonzert in der evangelischen Kirche Orsoy, bei dem die Band ein breites musikalisches Repertoire an aktuellen wie altbekannten Hits darbot. Ganz zum Gefallen der Gäste.

Die Mitglieder von „Crossroads-Acoustic“ haben sich früh der Musik verschrieben und sind inzwischen alte Hasen auf der Bühne. Alle bringen langjährige Erfahrungen mit, die sie in früheren Bandformationen machten oder aber aus ihrem beruflichen Umfeld haben, das untrennbar mit der Musik verbunden ist. So beispielsweise Markus Klutke, der als Privatdozent in den Bereichen Keyboard/Piano und Gitarre an der „Musikschule – Musikstudio Moers“ in Hülsdonk unterrichtet. Stefan Woywod ist Inhaber eben dieser Musikschule und Bandmitglied. Kopf vom Ganzen ist Detlef Mertens, ebenfalls mit einer gefühlten Tonne an Erfahrungen unterwegs. Als Frontmann gehörte er lange zur Oldie-Coverband „Stairway“ dazu.

Als Gründer der „Akustic Coverband Crossroads“ hat er seine neue Herausforderung gefunden, für die er schnell andere Musikfans begeistern konnte. Dazu gehörte beispielsweise Joachim Papenfuß, der ebenfalls seit dem zwölften Lebensjahr musikalisch aktiv ist. Nach Gitarre, Schlagzeug und Trommeln ist er der Rhythmusgeber am Cajon. In Orsoy unterstützte sein Sohn Steffen mit der Violine. Von Anfang an ist Klaus Kraft der Bassist der Band.

Spezialist für Solopartien mit der Klarinette und am Saxophon ist Thorsten König und somit Soundmacher, beispielsweise bei Hits wie „Time flies“. König trägt dabei den Klang vom Saxophon bis in die hinteren Kirchenbänke. Auch er bringt langjährige Erfahrung mit.

Für Sängerin Nadine Diederichs ist die Band „Crossroads-Acoustic“ eine Art von Zuhause, wo sie aufdrehen kann. Das war auch in der Orsoyer Kirche zu erleben.

Bei dem rund zweistündigen Konzert holte die Band die großen Namen der Musikszene nach Orsoy, angefangen mit melancholischen Liedern eines Altstars wie Johnny Cash, romantischen Songs von Sängerin Dido oder Ohrwürmern von Ed Sheeran, Alice Merton oder Sarah Connor. Ebenfalls ein Hit von Udo Lindenberg fehlte nicht im Repertoire.

„Crossroads-Acoustic“ als eine reine Coverband anzusehen, trifft allerdings nicht ihren Kern. Vielmehr sind es die individuellen Interpretationen und eigenen Arrangements der Band, die das Bekannte in einem neuen musikalischen Rahmen wirken lassen. „Wir interpretieren auf unsere Weise“, sagte Detlef Mertens bei dem Konzert.

Weltliche Musik an geistlichen Orten hat Charme. Doch die Orsoyer Kirche ist in dieser Hinsicht ein wenig trotzig. Ihre Akustik pflegt eigene Gesetze, anders als in Konzerthallen oder im Festsaal vom Klingerhuf in Neukirchen, wo die Band dieses Jahr im Dezember zu hören sein wird.

Der Erlös vom Benefizkonzert am Sonntag kommt dem Erhalt der Orsoyer Kirche zugute.

Am 15. September lädt die Band „Crossroads-Acoustic“ zudem in die evangelische Dorfkirche in Baerl zu einem erneuten Benefizkonzert ein. Weitere Infos gibt es im Internet auf Facebook oder unter

www.crossroads-acoustic.de

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