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Rheinberg Diamanthochzeit Eheleute Terschüsen

Ehejubiläum : Ehepaar Terschlüsen feiert Diamanthochzeit

Als Heinrich Terschlüsen 1953 beim Tanzen im Millinger Bienenhaus auf die junge Christel traf, hatte er sofort ein Auge auf das hübsche Mädchen aus Alpen geworfen. Aus einem ersten Tanz entstand schnell eine lockere Freundschaft.

„Wir haben uns getroffen oder zu Kinobesuchen verabredet“, erinnert sich Christel an diese Zeit. Sechs Jahre hat es aber noch gedauert, bis der Rheinberger Christel 1959 zum Altar führte. „Wir haben uns erst einmal besser kennen- und liebengelernt“, betont Heinrich Terschlüsen. Und diese Liebe hält bis heute. Seit 60 Jahren geht das Paar gemeinsam durch Dick und Dünn, feiert nun das Fest der Diamanthochzeit.

Die Hochzeit war ein ganz besonderes Ereignis. „Es war eine Doppelhochzeit, gleichzeitig wurden auch mein Bruder und meine Schwägerin getraut“, erzählt die Jubilarin. Das gemeinsame Heim fanden der gelernte Stuckateur und seine Frau in Rheinberg; die Geburt von Sohn Heinrich komplettierte das Glück der jungen Familie.

Eine große Rolle im Leben des Ehepaars spielte die St.-Michaelis-Schützenbruderschaft, der Heinrich seit 65 Jahren angehört. Damit sei er dem Verein länger verbunden als seiner Frau, sagt er mit einem Augenzwinkern. Aber auch für Christel wurden die Schützen ein Zuhause: Mit den Damen entwickelte sich eine Freundschaft, es gründete sich ein Kegelclub. „Nach wie vor gehen wir gemeinsam kegeln“, so Christel Terschlüsen. Und eine weitere Leidenschaft teilt sie mit ihrem Ehemann: Urlaube in Bayern. Das Bundesland kennen sie mittlerweile so gut wie den heimischen Niederrhein. Selbst Sohn Heinrich bestätigte, dass er dank seiner Eltern dort nahezu jedes Schloss und jede Burg besichtigt habe. Das Fest der Diamanthochzeit wird nun mit Sohn Heinrich, Schwiegertochter Helga, Enkelin Tanja sowie Freunden und Bekannten gefeiert.