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Rheinberg: Das neue Kulturprogramm der Stadt ist da

Rheinberg : Das neue Kulturprogramm ist da

Das erstmals unter der Regie von Yvonne Schmitz entwickelte Angebot kann mit einigen Highlights aufwarten. So werden nicht nur erfolgreiche Musical-Shows nach Rheinberg kommen, sondern auch prominente Darsteller.

Pünktlich vor Beginn der Sommerferien konnte Yvonne Schmitz das erstmals unter ihrer Regie entwickelte städtische Kulturprogramm für die kommende Saison präsentieren. Die neue Leiterin des Rheinberger Kulturbüros sorgte mit ihrem Team schon bei der Gestaltung des Programmheftes für frischen Wind. Die Broschüre besticht durch ein farbiges Titelbild und ein modernes Design. Von den insgesamt 6500 Programmheften wurden 1500 an die Abonnenten verschickt, der Rest liegt im Rathaus und einigen Rheinberger Geschäften aus.

Abonnenten können ihre Tickets ab sofort buchen, der Einzelkartenverkauf beginnt am 1. August. Auch da gibt es zur kommenden Saison eine Neuerung: Alle Einzeltickets können online gekauft und ausgedruckt werden. Zudem haben Online-Käufer den Vorteil, sich auf dem Saalplan gezielt einen Platz auszusuchen. „Wir haben ein sehr großes Einzugsgebiet, unser Publikum kommt aus dem gesamten Ruhrgebiet und sogar den Niederlanden. Für diese Menschen ist es einfach bequemer, die Karten online zu erwerben“, erklärt Schmitz.

Wie hoch der Vertrauensvorschuss für das Team um Yvonne Schmitz und Dorothee Brunner ist, beweist der Vorverkauf der Abonnements. „Das Abendtheater-Abo haben 87 Prozent unserer Vorjahreskunden gebucht, bevor sie das Programm kannten“, freut sich Schmitz. Insgesamt 24 Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Musik, Kabarett und Comedy stehen auf dem Spielplan. Den Auftakt gestalten am 28. September alte Bekannte. „Das Düsseldorfer Kom(m)ödchen ist schon zum siebten Mal bei uns. Dieses Mal geht es um den Sinn des Lebens, daraus entwickelt sich ein komisches und sehr politisches Stück“, erläutert Schmitz, die sich im Vorfeld die Aufführungen der Künstler ansieht. Mit dabei ist häufig auch Frank Meyer. „Videomaterial ist oft nicht aussagefähig genug. Live kann man sehen, wie das Publikum reagiert. Das ist uns viel wichtiger“, sagt der Fachbereichsleiter.

Foto: Veranstalter

Ein absolutes Highlight erwartet die Besucher am 8. November. Dann betreten zwei Herren die Rheinberger Bühne, deren Markenzeichen schwarzer Anzug, schwarzer Hut und Sonnenbrille sind. Ihre Mission: Die Rettung eines katholischen Waisenheimes mit Hilfe des Blues. „Die Blues Brothers sind einfach Kult. In Karlsruhe hat die Aufführung über 5000 Zuschauer angezogen“, freut sich Schmitz. Musical-Fans sollten sich den 5. Februar 2019 dick im Kalender anstreichen. Die „Evolution of Dance“-Show „Don`t stop the music“ besticht mit atemberaubenden Choreographien, talentierten Tänzern und den größten Hits aller Zeiten. Komplettiert wird die musikalische Reihe vom Traumtheater Salome, das laut Schmitz bereits 2007 und 2010 das Publikum in Rheinberg begeistert hatte.

Zu den Höhepunkten im Theaterbereich zählen der Heinz-Rühmann-Abend „Jawoll, meine Herrn“ (18. Dezember), „Das Abschiedsdinner“ (16. Oktober) mit Ingolf Lück in der Hauptrolle und natürlich „Charleys Tante“ mit Kalle Pohl im schicken Kleid. Erstmals zu Gast in Rheinberg ist am 25. Oktober der Kabarettist Frank Fischer. „Er hat schon 20 Kabarettpreise gewonnen, deshalb mussten wir ihn einfach einladen“, so Schmitz. Mit Robert Gries erwartet die Besucher am 9. Januar 2019 die nach eigener Angabe „frechste Klappe von Köln“. Gemeinsam mit Nils Heinrich, Sebastian Schnoy und Lisa Catena liefert Gries dem Publikum eine „Schlachtplatte“ vom Feinsten. Der Höhepunkt im Bereich Kindertheater dürfte am 31. Januar 2019 das Bibi-Blocksberg-Musical „Hexen Hexen überall“ sein, das bundesweit bereits über eine Million Besucher angezogen hat. „Das ist ein Spaß für die ganze Familie. Ich hoffe, die Kinder kommen auch in schönen Kostümen“, wünscht sich Schmitz.

Angesichts der Qualität des Programms dürfte es erneut an Parkplätzen mangeln. Frank Meyer ist die Problematik bekannt, sein Rat: „Der Underberg-Parkplatz an der Kamper Straße ist immer noch ein Geheimtipp. Er bietet viel Platz und das Stadthaus ist von dort in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.“