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Rheinberg: CDU will streng auf Sparkurs fahren

Klausurtagung der Rheinberger Ratsfraktion : CDU will streng auf Sparkurs fahren

Die Rheinberger CDU-Ratsfraktion hielt ihre Klausurtagung in der Alpener Burgschänke ab. Neben Kämmerin Iris Itgenshorst waren als Gäste auch drei Ortsvorsteherinnen und der Landtagskandidat Sascha van Beek dabei.

Das erste Jahr nach der Kommunalwahl rückblickend beleuchten und festlegen, wie die künftige Arbeit aussehen soll – das war das Ziel der Klausurtagung, die der Großteil der Mitglieder der Rheinberger CDU-Fraktion in der Alpener Burgschänke abhielten.

Beigeordnete und Kämmerin Iris Itgenshorst ging auf die aktuell schwierige Haushaltslage der Stadt Rheinberg ein und mahnte eindringlich zur Kostendisziplin. Fraktionsvorsitzender Erich Weisser tutete in das gleiche Horn und empfahl, „Kostendisziplin und Weitsicht walten zu lassen, damit die erneute Haushaltssicherung vermieden werden kann“. Weisser machte deutlich, dass er von Bürgermeister Dietmar Heyde und von der Verwaltung erwartet, dass das Augenmerk nicht nur auf die Innenstadt, sondern auch verstärkt auf die Ortsteile gerichtet werden soll.

Anträge wie der zum Spielplatz Weidenweg in Borth seien teilweise seit Jahren beschlossen, ohne dass die Stadt etwas in Angriff genommen habe. Sein eigentlich selbstverständlicher Appell lautete: Zunächst müssten die Pflichtaufgaben wie defekte Kanäle und erst danach freiwillige Leitungen umgesetzt werden. Weisser: „Das ganze Jahr Forderungen stellen und am Ende den Haushalt ablehnen, ist nicht die Politik, die die CDU verfolgt.“

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Auch der Stadtverbandsvorsitzende Wolfgang Gödeke, die Ortsvorsteherinnen Petra Horster, Martina Nürenberg und Karin Karl und der Landtagskandidat Sascha van Beek aus Alpen nahmen an der Tagung teil. Sascha van Beek nutzte die Gelegenheit, sich persönlich den Fraktionsmitgliedern vorzustellen und seine Schwerpunkte für die Landtagswahl im Mai zu präsentieren. Besonders wichtig sei ihm als „Landjunge“ die Stärkung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum und eine über Generationen zukunftsfähige Landwirtschaft.

Heinz Engelke, Erster stellvertretender Bürgermeister, betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister, stellvertretenden Bürgermeistern und Ortsvorsteherinnen, die auch Termine gemeinsam wahrgenommen häten und als Ansprechpartner für die Rheinberger und Rheinbergerinnen da sein möchten. Die Ortsvorsteherinnen betonten, dass sie im vergangenen Jahr bei den Besuchen der Jubilare ein positives Echo bekommen hätten und sie aus diesem Grund ihre bisherige Arbeit engagiert und gerne fortführen wollen.

Zum Abschluss der Klausurtagung wurden die ausgeschiedenen Ratsmitglieder Wolfgang Gödeke, Markus Geßmann und Brigitte Devers mit Präsentkörben für ihr Engagement geehrt. Viktor Paeßens, Alexandra Paeßens-Möller, Katharina Hötte und Benedikt Durben, die ebenfalls 2020 aus dem Rat ausgeschieden sind, nahmen nicht an der Veranstaltung teil.

(up)