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Rheinberg: CDU will am Donnerstag eine Entscheidung zum Garbe-Logistikzentrum treffen

Ansiedlung eines Ersatzteillagers in Rheinberg : CDU legt sich bei Logistikzentrum am Donnerstag fest

Die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben sich immer noch nicht festgelegt, wie sie sich in der Angelegenheit „Logistik-Standort Garbe“ an der Alten Landstraße in Rheinberg positionieren wollen.

Die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben sich immer noch nicht festgelegt, wie sie sich in der Angelegenheit „Logistik-Standort Garbe“ positionieren wollen. In der Dezember-Sitzung des Rheinberger Rates hatten die beiden Mehrheitsfraktionen eine Veränderung des Bebauungsplans durchgesetzt mit dem Ziel, die Ansiedlung eines vom Unternehmen Garbe beantragten Logistikzentrums für die Daimler AG an der Alten Landstraße zu verhindern. Garbe hat bereits Klage gegen den Zurückstellungsbescheid der Stadt eingereicht (wir berichteten).

Nach einem Gespräch mit Vertretern der Unternehmen Garbe und Rudolph als potenziellem Mieter der Logistikhallen sowie der Verwaltungsspitze und Vertretern aller im Rat vertretenen Parteien am 18. Januar in der Stadthalle sind CDU und Grüne noch einmal in die politische Beratung gegangen. Bisher allerdings ohne erkennbare Bewegung: Die Fraktionen haben sich weder klar dafür ausgesprochen, bei ihrer Blockade-Haltung zu bleiben, noch sind sie davon abgerückt.

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Die CDU will sich am Donnerstagabend dieser Woche in einer Sondersitzung der Fraktion entscheiden. „Wir haben diese Sitzung kurzfristig angesetzt“, sagte am Dienstag Fraktionsvorsitzender Erich Weisser. Die Grünen wissen noch nicht, wann sie sich festlegen werden. „Wir haben da überhaupt keinen Zeitdruck“, sagte Fraktionssprecherin Svenja Reinert am Dienstag auf RP-Nachfrage. Das Thema sei wichtig, und es werde deswegen auch noch länger diskutiert werden. Die Grünen sind der Meinung, dass sich in erster Linie Investor Garbe bewegen müsse und nicht die Politik.

Garbe hatte im September einen Bauantrag gestellt und möchte auf der Grünfläche gegenüber von Amazon zwei Hallen mit insgesamt 21.000 Quadratmetern Fläche errichten. Das Grundstück hatte Garbe 2018 von Underberg erworben. Der Streit um die Ansiedlung dreht sich vor allem um den zu erwartenden zusätzlichen Lkw-Verkehr.