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Rheinberg: Caritas Wohn- und Werkstätten holen den Strom vom Dach

Caritas-Wohn- und Werkstätten Niederrhein in Rheinberg : Caritas holt den Strom vom Dach

Auch die Caritas Wohn- und Werkstätten in Rheinberg arbeiten jetzt mit Photovoltaik. Weitere Umstellungen auf energiesparende Technologien sind geplant.

Einen Schritt Richtung Nachhaltigkeit gehen jetzt die Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein (CWWN). Die Dächer der drei großen Werkstätten in Moers, Rheinhausen und Rheinberg sind mit Photovoltaikanlagen ausgestattet worden. Das Ziel sei es, den tagsüber produzierten Strom selbst zu nutzen und damit eine Energieersparnis von rund 40 Prozent zu erreichen. Gerade in den produzierenden Gruppen, wie in der Schreinerei und der Metallverarbeitung, fällt ein hoher Stromverbrauch an. Auch in der Großküche sind zahlreiche Stromfresser im Einsatz. Deshalb ist es für die CWWN ein lohnender Schritt, den Strom künftig selbst zu produzieren.

Nur am Wochenende, wenn die Werkstätten nicht geöffnet sind, findet eine Einspeisung des Stroms ins Netz statt. Paul Fleig, zuständig für das Bau- und Gebäudemanagement, spricht von einem guten Signal in Zeiten, in denen das Thema Umwelt einen immer höheren Stellenwert bekommt.

Die Umstellung war aufwändig und fand deshalb am Wochenende statt. Pro Werkstatt liefern jetzt 262 Module Energie, mit einer Höchstleistung von 99 Kilowattstunden. Über eine Erweiterung wird nachgedacht – ebenso wie über Elektromobilität und werkstatteigene Ladestationen. Ob sich Photovoltaikanlagen auch auf Dächern der Besonderen Wohnformen rechnen, wird derzeit geprüft.

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Die Wohnanlage St. Bernardin in Sonsbeck-Hamb scheine dafür am ehesten geeignet zu sein. Tagsüber seien viele Bewohner zu Hause, und die Küche sei auch hier ein großer Verbraucher. Ein weiterer Schritt Richtung Klimaschutz sei die Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung in drei Werkstätten. Die alte Röhrentechnik muss der modernen LED-Technik weichen. Lichtbandsysteme und Stromschienen werden unter der Decke montiert und darauf dann die LED-Leuchten befestigt. Für diese Modernisierung gab es aktuell eine Auszeichnung des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz.

(up)