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Rheinberg: Café Sahnehäubchen wird ein Versicherungsbüro

Innenstadt Rheinberg : Café Sahnehäubchen wird ein Versicherungsbüro

Das Café Sahnehäubchen in der Rheinberger Fußgängerzone schließt nach 15 Jahren. Mitte des Jahres hat dort eine Signal-Iduna-Generalagentur ihren Sitz. Jetzt gibt es in er Innenstadt nur noch das Café Wien im Pflegezentrum am Wiesenhof.

Mit hausgemachten Kuchen und Torten hatte sich das „Café Sahnehäubchen“ in der Gelderstraße 48 einen Namen gemacht. 2006 hatte Gisela von Thenen das Café eröffnet und ihre Gäste verwöhnt. 2016 übernahm Kim Reh den Staffelstab. Auch unter seiner Leitung war das Nostalgiecafé „Sahnehäubchen“ Anlaufstelle Nummer eins in der Rheinberger Innenstadt, wenn es um süßen Genuss und Kaffeespezialitäten ging. Die schöne Inneneinrichtung mit alten Möbeln, Weichholzschränken und allerlei Deko-Artikeln sorgte für die passende Atmosphäre.

Mit Kaffee, Kuchen und Süßkram ist es nun vorbei. Kim Reh wird das Café nicht mehr wiedereröffnen. Zum 1. Juni zieht die Signal Iduna Generalagentur Oliver Kreische in die Räumlichkeiten des ehemaligen Nostalgiecafés. Die ist bislang noch an der Gelderstraße 46 ansässig. Doch dort waren die räumlichen Kapazitätsgrenzen erreicht, wie Oliver Kreische bestätigt. Er habe seine Mannschaft um drei Mitarbeiter verstärkt, im Sommer komme ein weiterer Azubi hinzu. „Insgesamt sind wir ein zehnköpfiges Team“, erläutert Kreische. In die etwa doppelt so großen Räumlichkeiten nebenan ziehen zu können, sei für ihn fast wie ein Lottogewinn.

Dass es nun, abgesehen vom Café Wien im Pflegezentrum Wiesenhof, kein „richtiges“ Café mehr in der Innenstadt gibt, dürften viele Rheinberger als bedauerlich empfinden.