Widerstand am Niederrhein Der Regionalplan zum Kies liegt aus

Rheinberg/Alpen · Bürgerinitiative in Rheinberg fordert dazu auf, mit Eingaben deutlich zu machen, dass man mit den Ausweisungen nicht einverstanden ist, und bietet ihre Hilfe an.

 Gelegenheit zum Einsprcuh: Der Regionalplan für die geplanten Kiesflächen in Rheinberg und Alpen liegt aus.

Gelegenheit zum Einsprcuh: Der Regionalplan für die geplanten Kiesflächen in Rheinberg und Alpen liegt aus.

Foto: dpa/Oliver Berg

Die Rheinberger Bürgerinitiative „Kieswende jetzt!“ macht darauf aufmerksam, dass am Montag, 24. Januar, die Einspruchsfrist gegen den Regionalplan des Regionalverbands Ruhr (RVR) und somit auch gegen die geplanten Kiesflächen in Rheinberg und Alpen beginnt. Bis zum 29. April könne jeder Bürger und jede Bürgerin mit seiner oder ihrer Stellungnahme „ein klares Statement gegen weitere Flächenverluste“ in Rheinberg und Alpen setzen. Alle Infos und Unterstützung zum Einspruch würde man von Montag an im Internet auf www.kieswende-rheinberg.de finden.

„Damit möglichst viele Menschen die Möglichkeit nutzen, gegen die geplanten Kiesflächen Einspruch zu erheben, versuchen wir die Stellungnahmen möglichst schnell und einfach zu machen“, so Hannah Bollig als Sprecherin der Bürgerinitiative „Kieswende jetzt!“. Deshalb böte die Initiative von Montag an auf ihrer Homepage Unterstützung in Form von Vorlagen und Textbausteinen für die Einsprüche an.

Auf der Internetseite www.kieswende-rheinberg.de gebe es dann auch Vorlagen für jede Kiesfläche in Rheinberg, die der Regionalplan vorsieht. Darin müssten Bürger nur noch ihre persönlichen Argumente gegen die Flächen ergänzen oder einen der vorbereiteten Textbausteine nutzen, um dann die Stellungnahme zu verschicken.

Wer seine Stellungnahme postalisch einreichen möchte, für den nennt die Initiative folgende Adresse: Regionalverband Ruhr, Regionalplanungsbehörde Referat 15, Postfach 10 32 64 in 45032 Essen. Bürger könnten ihre Stellungnahme auch online übermitteln über das Portal www.beteiligung-online.nrw. Alternativ sei es auch möglich, eine Mail mit dem Einspruch an regionalplanung@rvr.ruhr zu senden.

Die Bürgerinitiative ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Gelegenheit der Offenlage der Pläne wahrzunehmen, um sich im Regionalrat Gehör zu verschaffen und sich gegen den weitreichenden Kiesabbau am Niederrhein stark zu machen. Wer weitere Hilfe bei den Einsprüchen benötige, könne sich per Mail an info@kieswende-rheinberg.de wenden.

(bp)
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