Rheinberg: Betonsteinpflaster für die Gelderstraße

Rheinberg : Betonsteinpflaster für die Gelderstraße

Die Politik und Verwaltung haben sich jetzt festgelegt, wie Kamper Straße, Beguinenstraße, Fußgängerzone und Alte Poststege künftig gestaltet werden sollen. Momentan wird noch vor der St.-Peter-Kirche gearbeitet.

Es tut sich was in der Innenstadt. Momentan ist der Platz vor der St.-Peter-Kirche noch in der Mache. Parallel dazu sind bereits die Kanalbauarbeiten auf der Kamper Straße angelaufen. Momentan wird zwischen der Gelderstraße (Fußgängerzone) und der Einmündung Alte Poststege gebuddelt. Der Bau- und Planungsausschuss hat jetzt festgelegt, was genau in den nächsten Bauabschnitten umgesetzt werden soll.

Für die Gelderstraße legte sich der Ausschuss einstimmig auf die von Planer Johannes Reinders vorgestellte Variante 1 fest. Demnach soll in der Fußgängerzone die äußeren Klinkerfläche beibehalten werden, in der Mitte werden Betonsteinplatten wie auf dem Markt verlegt, und beides soll auf der Kreuzung an der Gaststätte „Punto“ zusammengeführt werden. Die von Johannes Reinders vorgeschlagenen Stelen vor dem Eingang des Café Sahnehäubchen (sie sollen das Geldertor symbolisieren) sind zunächst zurückgestellt und sollen noch einmal zur Sprache kommen, wenn es um die Zukunft der Wälle geht. Der Ausschuss war sich unsicher, ob ihm Betonsäulen an dieser Stelle gefallen. Zudem sollte der Café-Betereiber miteinbezogen werden.

Die Kamper Straße wird von der Fußgängerzone bis hinter der Underbergstraße neu gestaltet. Reinders hat sie als Mischverkehrsfläche durchgeplant. Auch dort sollen Betonsteinpflaster und Klinkerbänder einträchtig nebeneinander verlaufen. An den Rändern sollen wechselseitig Längsstellplätze angelegt werden. Die gewünschten Bäume wurden als verzichtbar angesehen – außer vor dem Kamper Hof, wo mit der Außengastronomie eine Art Platz geschaffen werden soll. Dort sind zwei Bäume vorgesehen. Dass an der restlichen Straße keine Bäume gepflanzt werden, um die bestehenden Parkfläche erhalten zu können, gefiel den Grünen nicht, sie lehnten diesen Punkt ab. Die Fahrbahn der Kamper Straße soll später 5,50 Meter breit sein und nicht auf 4,50 Meter verengt werden. Auch das war eine Option.

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Auf der anderen Seite der Fußgängerzone soll das Modell der Kamper Straße in der Beguinenstraße aus optischen Gründen fortgesetzt werden, und zwar bis zur Einmündung der Straße Am-St.-Barbara-Garten.

Die zwischen Holz- und Fischmarkt und Kamper Straße liegende Alte Poststege wird in der großen Ausbaustufe erneuert. Das heißt: Die Führung um die Stellplätze herum wird so vergrößert, dass künftig auch Müllwagen die Kurve kriegen und die Anwohner ihre Tonnen nicht immer bis an die Kamper Straße rollen müssen. Demnach bleiben später 26 Stellplätze – drei weniger als bisher.

Welches Oberflächenmaterial eingesetzt wird, wird noch entschieden. Die Entscheidung soll auch vor dem Hintergrund der Rutschfestigkeit fallen. Wie beim Großen Markt sollen rechtzeitig Musterflächen für ein neues Pflaster präsentiert werden.

Auch über das Mobiliar wurde im Bauausschuss gesprochen. Auf der Gelderstraße sollen die bereits seit langem in der Stadt verwendeten historischen Altstadtleuchten zum Zuge kommen. Die Bänke sollen in Zukunft ebenfalls weiter verwendet werden. Als Abfalleimer soll der Typ von Rhein- und Orsoyer Straße sowie auf dem Lindenplatz Verwendung finden.