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Rheinberg: Bessere Luft fürs Budberger Bürgerhaus

Verein feiert zehnjähriges Bestehen : Bessere Luft fürs Budberger Bürgerhaus

Der Verein Alte Feuerwache besteht seit zehn Jahren, zehn Veranstaltungen gibt es in diesem Jahr. Eine Lüftungsanlage wird eingebaut.

„Wenn man in Budberg ruft, ist immer jemand da, der hilft“, sagt Friedhelm Albeck vom Vorstand des Budberger Bürgerhaus-Vereins. „Daran hat sich nichts geändert.“ Seit zehn Jahren gibt es das Bürgerhaus am Sportplatz und ebenso lange den dazugehörigen Verein. Dessen 1. Vorsitzender Peter Houcken erinnert an die Anfänge: „2007 wurde der Feuerwehrbedarfsplan überarbeitet. In diesem Zuge wurde das Budberger Feuerwehrhaus frei und bei uns reifte die Idee, ein Bürgerhaus daraus zu machen.“ Der erste Hammerschlag erfolgte im Januar 2009, nach einem Jahr und jeder Menge Eigenleistung wurde die „Alte Feuerwache“ (die niemand so nennt) eröffnet.

Houcken: „Damals hat sich eine Truppe von etwa 25 Leuten zusammengefunden, die sich gar nicht gut kannte, aber bis heute den harten Kern des Vereins bildet.“ Das Bürgerhaus selbst hat sich weiterentwickelt. Ein Hochsee-Container wurde als Lagerstätte neben das Gebäude gestellt und schön hergerichtet. Inzwischen gibt es einen zweiten Container, der ebenfalls verschönert und bemalt werden soll.

Das neueste Projekt ist eine Lüftungsanlage. „Die ist dringend fällig. Bei Veranstaltungen wird die Luft ganz schnell schlecht“, sagt Friedhelm Albeck, ehrenamtlicher Hausmeister. „Und das ist weder für die auftretenden Künstler, noch für das Publikum angenehm.“ Die Anlage kostet einen fünfstelligen Betrag. Da der Verein keine finanzielle Unterstützung bekommt, ist er auf Spenden angewiesen. Und die kamen, wie Albeck betont: „Drei Viertel der Summe haben wir durch Spenden zusammenbekommen. Und ein Lüftungsbauer aus Budberg installiert uns die Anlage.“ Die Rohre sind schon da, der Einbau erfolgt in den nächsten Wochen.

Vor diesem Hintergrund präsentierte Kulturmacher Klaus Lorenz das neue Programm. Zehn Jahre, zehn Veranstaltungen – das ist die Devise. Wobei zwei schon stattgefunden haben: die Enni-Night und der kölsche Mitsingabend mit Philipp Godart im Januar. Im neuen Programmheft finden sich weitere Ankündigungen. Ein irischer Abend mit Ben Sands steht am 21. März an (siehe Info), dann folgt Sylvia Brécko mit tierischem und musikalischem Kabarett am 25. April. Mit Tom Duval kommt am 16. Mai ein Magier, Mentalist und Hypnotiseur, während Nils Kretschmer und David Vormweg am 20. Juni das Comedy-Theater-Programm „Unendlich Luft“ spielen. Bevor der Sprookverein Ohmen Hendrek das Kulturjahr am 8. November mit einem plattdeutschen Nachmittag beendet, gibt es am 20. September „Vogelfrei“ von Lumpp und Meier. Am 29. und 30. August feiert der Verein dann sein Zehnjähriges: mit Theater und Kabarett am Samstag und einem Familientag am Sonntag. Dann gibt es Leckeres zu essen (die Siedlergemeinschaft Spanische Schanzen steht am Grill) und Chormusik.