Nächster Termin in Borth Auch in Zeiten der Pandemie braucht’s Blutspenden

Rheinberg-Borth · Am Montag macht der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes im Pfarrheim St. Evermarus in Borth Station. Es gelten die üblichen Kontaktregeln. Am Ende gibt es für Spender ein Luchpaket.

 Die nächste Gelegenheit, Blut zu spenden, besteht am Montag in Borth (Symbolfoto).

Die nächste Gelegenheit, Blut zu spenden, besteht am Montag in Borth (Symbolfoto).

Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden. Auch in Zeiten des Coronavirus benötigen Krankenhäuser dringend Blutspenden, damit Patienten weiter sicher mit Blutpräparaten behandelt werden können. Nächste Gelegenheit zur Spende ist am Montag, 18. Mai, von 16 bis 19.30 Uhr im katholischen Pfarrzentrum St. Evermarus an der Pastor Wilden-Straße 2 in Borth.

Die aktuell geltenden Bestimmungen für die Blutspende gewährleisten einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger, erläutert das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Schon immer galt: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungs-Symptomen sollten sich erst gar nicht auf den Weg zum Blutspenden machen. Sie werden nicht zugelassen. Wer in den vergangenen vier Wochen im Ausland war, darf ebenfalls nicht spenden. Begleitpersonen und Kinder von Spendern dürfen aus Infektionsschutzgründen das Spendelokal nicht betreten. Spender werden gebeten, möglichst einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen.

Der DRK-Blutspendedienst warnt vor Panikmache. Spender werden nicht auf Corona getestet. Für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. „Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar“, heißt es. Auch hier gelte, dass die Aufsichtsbehörden engmaschig beobachten und analysieren.

Blutspender müssen ihren Personalausweis mitbringen. Vor der Blutabnahme werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Spender erhält einen Ausweis mit seiner Blutgruppe. Die eigentliche Blutspende dauert knapp zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen. Da nach der Blutspende zurzeit kein Imbiss gereicht wird, gibt das Rote Kreuz zur Stärkung Lunchpakete aus.

(RP)