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Rheinberg: Artlon-Kunst soll Teil der Stadtführungen werden

Heimatverein Rheinberg : Artlon-Kunst soll Teil der Stadtführungen werden

Der Heimatverein Rheinberg ist von der Kunstaktion des Artlon-Teams um die Rheinberger Brüder Marco und Manuel Kutz begeistert. Er will die Freiluft-Galerie und die Geschichte der Reichelsiedlung miteinander verbinden.

Der Heimatverein Rheinberg ist von der Kunstaktion des Artlon-Teams um die Rheinberger Brüder Marco und Manuel Kutz begeistert. „Den internationalen Streetart-Künstlern Javier Landa Blanco, der die künstlerische Leitung innehatte, Cristian Blaxer, Arsek und Erase, Corte und Jon, Hombre, Malakkai, Nean sowie Astrain möchten wir großes Lob und Dank im Namen des Vorstands und aller Mitglieder unseres Vereins aussprechen“, teilt die Heimatvereinsvorsitzende Edeltraud Hackstein mit. Auch den Wohnungseigentümern gebühre Dank, weil sie dem Projekt „Big A“ zugestimmt haben und dazu beitragen, dass das Wohnquartier lebenswerter wird. Im August waren sechs Hochhauswände in der Reichelsiedlung künstlerisch gestaltet worden

Der Heimatverein werde zu einem Brückenschlag beitragen und die einmalige Kunstaktion mit der Entstehungsgeschichte der Reichelsiedlung durch Herbert Reichel und den Menschen, die dort ihre Heimat gefunden haben, verbinden.

Die 2019 entstandene Artlon-Willkommenswand am Innenwall/Ecke Orsoyer Straße hatte bereits großen Anklang gefunden und ist inzwischen auch Anlaufpunkt bei den Stadtführungen. Hackstein: „Jetzt haben wir einen Kunstfundus, der seinesgleichen sucht.“ Die Gästeführer des Heimatvereins wollen die Kunstprojekte mit Geschichte verbinden und als neues Angebot in die Broschüre „Attraktive Angebote“ 2022 aufnehmen. Geplant ist ein Drei-Säulen-Projekt, das durch den Heimatverein, den ADFC und mit einer selbsterklärenden Kunst-Broschüre eigenständig erkundet werden kann. Es gebe sicherlich noch viele Ansätze, um das Kunst-Quartier Reichelsiedlung durch kreative Angebote zu fördern. Auch die Politik sei gefragt, so die Vorsitzende.

(up)