Kunst-Ausstellungen in Rheinberg Wie Armin Fischer viermal sonntags den November-Blues vertrieben hat

Rheinberg · Der Rheinberger Fotograf Armin Fischer zieht nach seiner vierteiligen Ausstellungsreihe „Sonntags gegen den November-Blues“ eine positive Bilanz.

Armin Fischer (l.) und Pit Bohne.

Armin Fischer (l.) und Pit Bohne.

Foto: Armin Fischer (arfi)/Uwe Plien

Das Experiment ist geglückt. Armin Fischer, vor allem durch seine jahrzehntelange Tätigkeit für die Rheinische Post bekannter Fotograf aus Rheinberg, zieht nach einer vierteiligen Veranstaltungsreihe eine zufriedene Resonanz. „Sonntags gegen den November-Blues“ hat Fischer dieses Ausstellungs-Quartett genannt, das jetzt mit dem Moerser Objektkünstler Pit Bohne zu Ende ging.

Der November ist ja klassischerweise der Monat, in dem es kalt, dunkel und nass wird. In Kombination mit der höchst angespannten weltpolitischen Situation kriegt man da schnell, wie man am Niederrhein sagt, „dat arme Dier“ – schlechte Laune, eine melancholische, wenn nicht depressive Stimmung, Missmut.

Dagegen hat Armin Fischer etwas getan, hat einfach in „Fischers Feine Fotogalerie“ an der Bahnhofstraße in Rheinberg eingeladen. Die Fotografengruppe Blende 5 hat tolle Fotos ausgestellt, Krimiautorin Renate Wirth aus Birten hat aus ihren Büchern vorgelesen, die Weselerin Regine Kielmann hat den Besuchern mit ihren Plastiken ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, bevor Pit Bohne den Gästen mit seinen kritischen Beiträgen einen Spiegel vorgehalten hat.

An allen vier Sonntagen war die Resonanz sehr gut, es gab viele Begegnungen und gute Gespräche. Das alles schreit nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr.

(up)
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