Kräuterstadt Rheinberg Ein weiter Weg bis zur Marke

Meinung | Rheinberg · Die Idee, Rheinberg zu einer Kräuterstadt zu machen, wirft Fragen auf. Etwa die: Warum ist nicht schon früher jemand darauf gekommen? Die beiden Orsoyer Franca Cerutti und Christian Weiss gehen ihren Plan mit Begeisterung, aber auch mit Pragmatismus und Realitätssinn an.

 Mit Kräutern lässt sich viel machen.

Mit Kräutern lässt sich viel machen.

Foto: Plien

Das Konzept  „Kräuterstadt“ soll nicht als Rohrkrepierer im Wolkenkuckucksheim enden. Den beiden Initiatoren ist klar, dass es ein weiter Weg ist, bis eine Stadt sich eine Marke erarbeitet hat. Ihnen ist auch klar, dass sie das nicht alleine schaffen können. Das Konzept zu formulieren, war ein richtiger erster Schritt. Eine Vereinsgründung anzupeilen, ist die logische Fortsetzung. Schnell sollten die beiden auf die Stadt und auf mögliche Partner, die bereits in eine ähnliche Richtung denken oder an ähnlichen Projekten arbeiten wie sie, zugehen. Einfach, um Irritationen oder gar Eifersüchteleien auszuschließen. Initiativen wie „Rheinberg summt“ können selbstverständlich weiterbestehen bleiben. Das ist ja das Gute an der Kräuterstadt-Idee: Sie geht nach dem Motto vor: Alles kann, nichts muss. Erstaunlich ist, dass auch dieser Vorstoß wieder aus Orsoy kommt. Nach dem Initiativpapier  „Orsoy 2040 – eine Perspektive“ und der „Regionalen Pinnwand“ ist es bereits das dritte Projekt mit dem Ziel, nicht nur den Ortsteil, sondern in der ganzen Stadt etwas voranzubringen.

Franca Cerutti und Christian Weiss darf man viel Erfolg und einen langen Atem wünschen. Beides werden sie brauchen.

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