Kiesabbau am Niederrhein „Ausstiegsszenario bei Kies ist unrealistisch“

Rheinberg/Alpen · Christian Strunk, Präsident des Verbandes der Bau- und Rohstoffindustrie (Vero), glaubt nicht daran, dass sich der Verbrauch von Kies und Sand deutlich drosseln lasse. Der Einsatz von Recyclingmaterial sei keine gleichwertige Alternative.

Kies ist am Niederrhein schon lange ein Konfliktstoff. Die Widerstände sind groß. Doch ohne Agrabung wird’s noch lange nicht gehen, so die Industie.

Kies ist am Niederrhein schon lange ein Konfliktstoff. Die Widerstände sind groß. Doch ohne Agrabung wird’s noch lange nicht gehen, so die Industie.

Foto: Armin Fischer (arfi)

Christian Strunk, Präsident des Verbandes der Bau- und Rohstoffindustrie (Vero) für Nordwestdeutschland, und Mitglied der Geschäftsführung des Weseler Kies-Unternehmens Hülskens, hält ein Ausstiegsszenario, wie es die Rheinberger Bürgerinitiative (BI) „Kieswende Jetzt“ vorschlägt, für unrealistisch. Die BI hatte im Gespräch mit der Redaktion gefordert, dass künftig deutlich weniger Kies in der Region abgebaut werden solle. Helfen soll dabei eine Rohstoffabgabe von drei Euro pro Tonne.