Schulfest am Rheinberger Gymnasium Getümmel unter Lichterketten

Rheinberg · Am Freitagabend fand zum fünften Mal das Schulfest Advent am Amplonius statt. Es lockte viele Menschen auf den Schulhof des Gymnasiums. Es gab Musik und jede Menge Stände mit Leckereien.

 Hausmeister Christian Müller und Schulleiter Marcus Padtberg hatten die wunderschönen Lichterketten aufgespannt.

Hausmeister Christian Müller und Schulleiter Marcus Padtberg hatten die wunderschönen Lichterketten aufgespannt.

Foto: Armin Fischer (arfi)

Ein Besuch des fünften vorweihnachtlichen Schulfestes „Advent am Amplonius“ am Freitagabend hätte sich schon wegen der Lichterketten gelohnt. Hausmeister Christian Müller und Schulleiter Marcus Padtberg hatten am Vortag acht Strecken mit einer Gesamtlänge von 260 Metern so über den Schulhof gespannt, dass diese Installation wie ein Zirkuszelt anmutete. Die Atmosphäre hätte  schöner nicht sein können.

Unter den heimeligen Licht der Ein-Watt-Birnen tummelten sich gut und gerne 1500 Menschen. Derzeitige Amplonianer, aber auch ehemalige sowie Eltern, Lehrer und weitere Besucher, die staunten über das, was die Schulgemeinschaft da auf die Beine gestellt hatte. In der Mitte des Schulhofs, unter dem Dach, wurde für Musik gesorgt. Die Abiband 2023, die Rock AG und eine Abordnung des Musikvereins Menzelen spielte, Fünftklässler sangen.

Gesäumt war der Schulhof von Ständen, an denen viele Leckereien zu haben waren. Ganz exotisch ging es am Internationalen Stand zu, wo Frauen aus Tadschikistan und der Ukraine unter anderem das tadschikische Nationalgericht Osch zubereiteten. „Klasse“, urteilte eine Besucherin und ließ es sich schmecken.

Lehrerin Christa Möllenbeck und zahlreiche Neuntklässler verkauften im Forum selbstgebackene Kuchen und Muffins, die weggingen wie warme Semmeln. 

Überall gab es nette Begegnungen und es wurde geklönt, während sich ein paar Mädchen an der Fotobox Bilder ausdruckten. „Die ganze Schulgemeinschaft hat für dieses Fest  mit angepackt“, schwärmte die stellvertretende Schulleiterin Sencan Tasci, an deren Wollmütze ein Blinkrelais dafür sorgte, dass die Lehrerin nicht übersehen wurde,

Auch Marcus Padtberg war höchst zufrieden – wissend, dass es an diesem Abend auch ordentlich in der Kasse klingelt. „Die Hälfte der Einnahmen bekommt unsere Schülervertretung, um Projekte finanzieren zu können“, so der Direktor. „Die andere Hälfte spenden wir caritativen Einrichtungen.“ Advent am Amplonius – ein wunderbarer Start in das erste Adventswochenende.   

(up)
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