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Rheinberg: Rat entscheidet über das SchokoTicket

Rheinberg : Rat entscheidet über das SchokoTicket

Die Entscheidung über die Einführung des SchokoTicket fällt erst in der Ratssitzung in der kommenden Woche. Gestern Abend, im Hauptausschuss, hatte die CDU-Fraktion noch Informationsbedarf angemeldet.

Dabei "waren wir nach den ersten Beratungen alle begeistert von den Möglichkeiten, die sich durch das SchokoTicket eröffnen", bekannte Fraktionsvorsitzender Wolfgang Fillers; dafür habe man auch die Elternbeteiligung akzeptabel gefunden. Neben den Gewinnern gebe es aber offenbar auch Verlierer im SchokoTicket-System, und auch die Trennung des Geltungsbereiches in einen Nord- und einen Süd-Sektor werfe gehöre zu der Vielzahl von Fragen, die noch offen seien.

Bürgermeister Hans-Theo Mennicken merkte am, die im RP-Bericht vom 11. Oktober beschriebenen Fragen von Alpener Schülern am Amplonius-Gymnasium zum Geltungsbereich des Schoko-Tickets ließen sich wohl im Sinne der Schüler klären. Klaus Bechstein (SPD) merkte an, man befasse sich ja nicht von ungefähr mit der Einführung des SchokoTickets: "Wir haben schließlich die Kündigung der bisherigen Verträge erhalten" — und die Beratungen hätten gezeigt, dass es zum SchokoTicket keine bessere Alternative gebe.

Das sah auch Herbert Becker (FDP), der an einem Kolleg in Duisburg arbeitet, so: "Bei uns gibt es 4500 Schüler und ich habe noch nie eine Klage wegen des SchokoTickets gehört." Sicher: Im Vergleich zum Ballungsraum sei das Nahverkehrsangebot in Rheinberg deutlich dünner. Deshalb müsse hier der Ausbau betrieben werden, fanden auch Grüne und die Linken — warnten aber vor zu großen Hoffnungen.

(RP/rl)