Ossenberger Schützenfahne wie neu

Rheinberg : Schützenfahnen wieder wie neu

Drei- bis viermal im Jahr entrollen Bernward und Andreas Wissenberg die beiden Tragefahnen der Ossenberger Schützen. Die ältere der beiden hatte Graf Clemens Berghe von Trips von Schloss Ossenberg im Jahr 1958 gestiftet.

Die jüngere überreichte die Familie Bünten-Wittmann dem Verein 1978 anlässlich seines 150-jährigen Bestehens. „Beide Fahnen hatten inzwischen einige Stockflecken, und besonders der Kettelrand und einige der kunstvollen Stickarbeiten mussten dringend restauriert werden“, sagt der Präsident der Ossenberger Schützen, Richard Pleines.

Mit einer Spende der Sparkasse am Niederrhein in Höhe von 1600 Euro konnte Pleines die beiden Vereinsfahnen rechtzeitig vor dem viertägigen Schützenfest, das am Freitag, 7. September, mit einem spanischen Abend beginnt, bei Fachfrau Beate Kempkes restaurieren lassen.

Beim Ortstermin auf dem Dorfplatz erfuhren Sparkassenvorstand Frank-Rainer Laake und Geschäftsstellenleiter Heinz Geßmann mehr über die Fahnen. „Die ältere von beiden haben die Schwestern der göttlichen Vorsehung in ihrer Handarbeitsschule hier nebenan im Josefshaus gefertigt“, erläuterte Präsident Richard Pleines. Sie zeigt auf der einen Seite das Wappen des Hauses Ossenberg und auf der anderen den Schutzpatron des Dorfes, den heiligen Antonius.

Die Fahne aus dem Jahr 1978 erinnert an die 500-Jahrfeier der Ossenberger Mühle und trägt auf der Rückseite den Schriftzug Bürgerschützen Ossenberg 1828. Beim Festumzug des Schützenfestes werden beide restaurierten Fahnen zusammen mit den Fahnen der Schützenvereine aus Wallach (Wilhelm Tell), Borth (St. Evermarus), Millingen (Bürgerschützen) und Orsoy (Bürgerschützen) zu sehen sein.

(up)
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