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Niederrhein: Es fließen weitere EU-Millionen für Leader-Programm

Stärkung für den Niederrhein : Region darf sich auf weitere EU-Förder-Millionen freuen

Die Bewerbung der Leader-Region „Niederrhein: Natürlich lebendig“ für die nächste Förderperiode war erfolgreich. Für Alpen, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten stehen bis 2030 rund 2,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Leader Region „Niederrhein: Natürlich lebendig!“, zu der sich die Kommunen Alpen, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten zusammengeschlossen haben, darf sich freuen. Nachdem sich die Arbeitsgemeinschaft Anfang des Jahres für eine weitere Förderperiode beworben hatte, kam nun frohe Kunde. Die Fachjury hat die Anerkennung als Leader-Region empfohlen. Das hat der Kreis Wesel am Dienstag gemeldet. Damit gilt als sicher, dass vom nächsten Jahr an übergangslos bis 2030 weiter Geld aus dem europäischen Topf zur Stärkung des ländlichen Raums fließt.

Die Region solle nach Mitteilung des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz erneut für die Leader-Förderung zugelassen werden. Die formelle Zulassung werde voraussichtlich gegen Ende des Jahres nach Genehmigung des deutschen Strategieplans durch die Europäische Kommission erfolgen, so eine Sprecherin des Kreises.

„Ich freue mich mit den Städten und Gemeinden der Förderregion über die Aussicht, dass wir gemeinsam die erfolgreiche Arbeit fortsetzen können“, sagte Landrat Ingo Brohl. In den zurückliegenden sechs Jahren seien viele größere und kleine Projekte realisiert worden, die einen Beitrag zur Entwicklung der Region geleistet hätten.

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Das Budget wird vom Land und der EU zur Verfügung gestellt und ist abhängig von der Einwohnerzahl der jeweiligen kommunalen Zusammenschlüsse. Die linksrheinische Region „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ wird voraussichtlich weitere 2,3 Millionen Euro erhalten, das Budget der größeren rechtsrheinischen Region „Lippe-Issel-Niederrhein“ mit Hamminkeln, Schermbeck, Wesel, Hünxe und Voerde beträgt etwa 2,7 Millionen Euro.

Motor für die Entwicklung vor Ort ist die sogenannte Lokale Aktionsgruppe (LAG) mit dem hauptamtlichen Regionalmanagement, das linksrheinisch im Sonsbecker Rathaus angesiedelt ist.

(bp)