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Rheinberg-Borth: Neues Holz – kein zerbrochenes Glas

Rheinberg-Borth : Neues Holz – kein zerbrochenes Glas

Sparkasse am Niederrhein unterstützt Neugestaltung der Montessori-Schulen im Rheinberger Stadtteil Borth.

Schritt für Schritt vergrößern und verschönern sich die Montessori-Grundschule Niederrhein und der Freie Realschule Niederrhein im Rheinberger Stadtteil Borth. Jetzt wurde die rund 50 Jahre alte, marode Wand aus Glasbausteinen durch einen Holzzaun ersetzt. Der trennt den Pausenhof von der Grünfläche, die zukünftig zum Schulgarten umgestaltet wird. "Wir stellten unser Konzept den beiden Franks von Sparkasse am Niederrhein vor, die uns sofort die Übernahme der Materialkosten zusagten", so Realschulleiter Wolfgang Fillers gestern Vormittag mit einem Augenzwinkern in Richtung Frank-Rainer Laake und Frank Tatzel.

Gemeinsam mit seinen Freunden Helmut Finmans, Siegfried Trittin und Heinrich Zahren — alle erfahrene Handwerker — errichtete Wolfgang Fillers den Zaun: "Der mühsamste Teil war das Bohren der Löcher durch die Stahlträger, die den Zaun halten."

Keine Frage: Stabiler als ein Gartenzaun ist er nun. Doch wie steht's mit der Lebensdauer? "Kein Problem", versichern die drei Handwerksfreunde. "Das Holz braucht einmal im Jahr einen Schutzanstrich, dann hält der Zaun fast ewig." Darum wollen sie sich kümmern, gerne auch zusammen mit den älteren Schülern.

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"Praktisches Arbeiten unter Anleitung von Fachleuten gehört ganz selbstverständlich zum Konzept jeder Montessori-Schule", so Diana Schwinges-Leo. Womöglich sehe der Zaun schon bald bunter aus, sagt die Leiterin der Grundschule: "Wir planen zusammen mit Theo Jackowiak ein Kunstprojekt." Neben der Gestaltung des Schulgartens können sich die 58 Grundschüler und 14 Realschüler also auf viel frische Luft freuen.

Die Montessori-Schule ist im Sommer von Wesel nach Borth umgezogen und hat dort in dem Gebäude, das früher als Hauptschule genutzt worden war, ihre neue Heimat gefunden.

(RP)