Alpen: Narbe nach Glasfasernetz-Anschluss

Alpen: Narbe nach Glasfasernetz-Anschluss

Stefan Kämmerling hat an der Rathausstraße endlich seinen Hausanschluss.

Stefan Kämmerling hat eine erfreuliche Nachricht: Sein Haus an der Rathausstraße 39 ist nun tatsächlich von der Deutschen Glasfaser an die Datenautobahn angeschlossen worden. Damit ist eine seit dem Sommer währende Irrfahrt zu einem guten Ende gekommen. Fast jedenfalls. Denn: "Die Deutsche Glasfaser wäre nicht die Deutsche Glasfaser, wenn sie das Problem zufriedenstellend gelöst hätte", schreibt Stefan Kämmerling. Er meint die tiefe Narbe, die die Tiefbauer im Asphalt quer über die Rathausstraße zurückgelassen haben. "Fachmännisch und verantwortungsbewusst kann man das nicht nennen, wie das entstandene Loch in der Straße gefüllt worden ist - geschlossen kann man wirklich nicht sagen", so Kämmerling in einem Schreiben an die RP-Redaktion. "Schließlich reden wir hier über eine der Hauptverkehrsachsen in Alpen", so Kämmerling weiter. Er geht davon aus, dass er weiter "mit den Herrschaften" der Deutschen Glasfaser "in Korrespondenz treten" müsse. Damit hat der Alpener in den zurückliegenden Monaten schließlich reichlich Erfahrungen gesammelt.

Wie ausführlich berichtet, hatte er seit Monaten immer wieder vergeblich versucht, wie seine Nachbarn auch an das neue Glasfasernetz angeschlossen zu werden. Doch die superschnelle Leitung ließ auf dem Abschnitt Fürst-Bentheim- und Haagstraße ewig auf sich warten.

Immer wieder waren Kämmerling Techniker angekündigt worden. Die kamen auch bisweilen, allerdings ohne Erfolg. Denn es lag kein Kabel in der Straße, folglich konnte sein Haus auch nicht angeschlossen werden. Die Kommunikation mit dem Kommunikationskonzern war blockiert. Schließlich gelang es der RP, eine Erklärung für die Serie von Pleiten, Pech und Pannen zu bekommen. Wegen bestehender Leitungen gebe es keine Freigabe für das übliche Bauverfahren, hieß es Ende Dezember. Anfang des neue Jahres solle das Problem gelöst sein. Ist es. Nur die hässliche Narbe im Asphalt zeugt noch von dem kommunikativen Ärgernis.

(bp)