Motte in Alpen war eins Wohnsitz der Herren

Fünf Fakten über die Motte : Einst Wohnsitz der Herren von Alpen

Die Ursprünge der Motte datieren die Archäologen des Büros Minerva X auf das 9. Jahrhundert.

Bezeichnung Eine Motte (französisch motte „Klumpen“, „Erdsode“) ist ein vorwiegend in Holzbauweise errichteter mittelalterlicher Burgtyp, dessen Hauptmerkmal ein künstlich angelegter Erdhügel mit einem meist turmförmigen Gebäude ist.

Funktion Während in Frankreich und England auch Burgen im Besitz des Königs oder des Hochadels in der Bauform der Motte errichtet worden waren, handelte es sich in Alpen wohl wie bei den meisten Turmhügelburgen in Mitteleuropa um den ständigen Wohnsitz des Adels.


Ursprünge Über die Entstehungsgeschichte der Motte in Alpen ist wenig bekannt, es gibt kaum überlieferte Zeugnisse. Die Ursprünge datieren die Archäologen des Büros Minerva X auf das 9. Jahrhundert. Als im Spätmittelalter die Komfort-Ansprüche der Herren von Alpen wuchsen, ließen sie etwa Ende des 16. Jahrhunderts eine Burg aus Stein bauen.

Erdbeben Am Morgen des 18. Februar 1756 erschütterte ein schweres Erdbeben das Rheinland. Das Epizentrum lag in der Nähe von Düren. Der Literatur nach soll die Burg Alpen durch das Beben unbewohnbar geworden sein.

Bauschutt Straßenbauer brachen 1809 unter französischer Herrschaft Napoleons die Ruine der Burganlage endgültig ab und verwendeten die Steine für den Damm der Chaussée von Alpen bis Büderich.