Spendenfahrt: Mopedfahren für den guten Zweck

Spendenfahrt : Mopedfahren für den guten Zweck

Der MMC Lagerschaden nimmt an einer bundesweiten Spendenfahrt teil. Mit dem Erlös sollen Mahlzeiten für Kinder finanziert werden.

Die erste große Ausfahrt des Jahres haben die Mitglieder des Mofa- und Mopedclubs Lagerschaden schon hinter sich. Am Ostersonntag feierten sie den Saisonauftakt mit einer Fahrt über die Dörfer bis nach Wesel. „Über 200 Mopeds waren da unterwegs“, sagt der Vorsitzende des Vereins Henry Hochstein. Und am Vereinsheim versammelten sich bis zu 600 Gäste.

Die größte Fahrt des Jahres steht den begeisterten Freunden des motorisierten Zweirades allerdings noch bevor. Die findet im Sommer statt, und das nicht nur in Rheinberg und Umgebung, sondern einmal quer durch die Bundesrepublik. Die Mofa- und Moped-Tour (MoMoTo) fand erstmals im Jahr 2015 statt und ist eine Spendenfahrt für den guten Zweck. Auf insgesamt 32 Etappen wird auf den etwa 2000 Kilometern von Böhringen am Bodensee bis nach Flensburg an der Ostsee Geld für die Arche Deutschland gesammelt, um Kindern warme Mahlzeiten zu ermöglichen. Dazu wird von Etappe zu Etappe ein goldener Tank weitergereicht, in dem das Geld gesammelt wird.

In diesem Jahr sind die Mitglieder des MMC Lagerschaden erstmals mit von der Partie. Mit der Idee stießen die Verantwortlichen bei Hochstein und seinen Kollegen auf offene Ohren, bisher war der Andrang und das Interesse, bei der Spendenfahrt mitzumachen aber stets so groß gewesen, dass es für die Niederrheiner noch nicht geklappt hatte. Umso größer ist nun die Freude. „Das ist klasse, dass wir dabei sind, aber es ist auch nicht leicht, das alles zu koordinieren“, sagt Hochstein.

Am 13. August bringen „Die Schreckschrauben“, eine reine Frauengruppe, den goldenen Tank nach Moers, wo der MMC Lagerschaden das Objekt der Begierde in Empfang nehmen wird. „Dann wird das Geld, das bei dieser Etappe gesammelt wurde, gezählt und auf ein Konto eingezahlt, damit es mit leerem Tank am nächsten Morgen weitergehen kann“, sagt Hochstein. Anschließend gibt es eine Feier, wie bei jeder Tankübergabe. Am nächsten Morgen fährt der MMC dann mit dem Tank nach Lünen. Einige Mitglieder des MMC werden dort campieren, um auch noch am darauffolgenden Teilstück nach Dorsten mitzufahren. „Das ist das Schöne an der Idee. Jeder kann mitfahren, so lange er möchte. Egal ob eine oder mehrere Etappen. Manche begleiten den Tank über die komplette Distanz“, erzählt Hochstein. Zudem sei so eine Aktion ein tolles Erlebnis für die Szene, bei der man bestehende Kontakte vertiefen und neue knüpfen könne.

Um eine möglichst große Spendensumme zu generieren, will der Verein für die MoMoTo 2019 werben und darauf aufmerksam machen, unter anderem bei dem nächsten Treffen des MMC Lagerschaden. Das soll am 2. Juni stattfinden.

Für weitere Informationen rund um den MMC Lagerschaden, die MoMoTo und die Möglichkeit, selbst mitzufahren, steht Henry Hochstein unter Tel. 0163 5051733 zur Verfügung.

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