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Mit Verspätung: Am Freitag wird die 20. Baumesse in Rheinberg eröffnet

Baumesse in Rheinberg : Es ist wieder Baumesse in der Stadt

Trotz der Abrisspläne für die Rheinberger Messehallen: Ab Freitag kann sich das interessierte Publikum dort wieder über die neuesten Trends beim Bauen und Sanieren informieren. Es soll nicht das letzte Mal sein.

Im April hatte ein Investor im Stadthaus seine Pläne für das Messeareal der Politik dargelegt. Seit gut sieben Jahren kennt Simone Becker von der Geschäftsleitung der Mesa-Veranstaltungs-GmbH Erzählungen, dass die Rheinberger Messehallen abgerissen werden sollen. „Aber bislang haben wir unsere Baumesse am Standort Rheinberg alle durchführen können“, sagt Simone Becker. Von Freitag an wird es wieder so sein. Und auch für das Jahr 2022 sei jüngst der Vertrag für die Durchführung der Baumesse in den Messehallen unterzeichnet worden.

Eigentlich sollte die 20. Auflage der Bau- und Wohnmesse bereits zum „Traditionstermin“ Ende Januar in die Messe nach Rheinberg locken. Doch auch hier hatte die Pandemie den Organisatoren vorerst einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt wird die beliebte Baumesse nachgeholt: Am Freitag geht’s los. Bis zum Wahlsonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr, präsentiert sich die regionale Bau- und Wohnmesse mit mehr als 150 Ausstellern in vier Hallen und dem Foyer.

Gerade in Pandemie-Zeiten ist das eigene Zuhause für viele noch wichtiger. Haus oder Wohnung zu verschönern oder zu modernisieren, ist in Zeiten, in denen draußen fast gar nichts geht, zum Thema geworden. Andere wiederum beschäftigten sich mit der Frage, ob sie sich den Traum vom Eigenheim erfüllen sollen.

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Die Baumesse bietet Anregungen, Impulse und Inspirationen. Die mehr als 150 ausstellenden Unternehmen, zum überwiegenden Teil aus der Region, sind Fachbetriebe rund um die Themen Bauen, Wohnen, Renovieren und Modernisieren. Wer beispielsweise auf der Suche nach Terrassenüberdachungen, Küchen, Möbeln, Badeinrichtungen oder Bodenbelägen ist, wird hier genauso fündig wie diejenigen, die sich für energiesparende Fenster, effizientes Heizen oder für ein Smart Home interessieren.

„Wir sind mit unserem Angebot breit aufgestellt, so dass wir auf einen Schwerpunkt verzichten“, erläutert Simone Becker vom Veranstalter aus Düren. Die Anbieter decken mit ihrem Angebot viele Branchen und Bereiche ab.

So findet sich beispielsweise auch der Garten- und Landschaftsbau auf der Messe. Verzichten müssen die Besucher diesmal allerdings auf ein sonst übliches Vortragsprogramm. Auch das Kinderland wird es nicht geben. „Das hätte sich aufgrund der Corona-Vorgaben nur sehr schwer umsetzen lassen“, erläutert Simone Becker. Auf der Baumesse gilt das 3G-Prinzip – vollständig geimpft, genesen oder getestet. Vorm Einlass ist eine Registrierung notwendig, die über die Luca-App, die Corona-Warn-App oder ein Formular erfolgen kann.

Auf dem gesamten Veranstaltungsgelände gelten Abstands- und Hygiene-Regeln. Außerdem ist in den Messehallen und Warteschlangen ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz Pflicht. Für die Handhygiene stehen Spender zur Desinfektion bereit.

(nmb)