Rheinberg Mit Comenius Europa besser kennenlernen

Rheinberg · Das Projekt endet für 25 Schüler des Amplonius-Gymnasiums in Rheinberg mit diesem Schuljahr. Postkarten-Ausstellung im Forum.

 Comenius-Koordinatorin Sabrina Schmitz (rechts) mit den Schülerinnen Elena Hoster (links) und Lea Bollig. in der Ausstellung.

Comenius-Koordinatorin Sabrina Schmitz (rechts) mit den Schülerinnen Elena Hoster (links) und Lea Bollig. in der Ausstellung.

Foto: Armin Fischer

Zum Ende dieses Schuljahres nach dann zwei Jahren endet für das Rheinberger Amplonius-Gymnasium die Teilnahme an einem Comenius-Projekt. Beteiligt waren an diesem EU-Projekt auch Schulen in Griechenland, in der Türkei, in Spanien, in Rumänien, in Italien und Österreich. Sie alle arbeiteten länder- und schulübergreifend an Arbeiten zum Projektthema "Kritik an der Wirtschaftspolitik über Kunst".

"Unter anderem gab es eine Postkartenaktion", erläutert Lehrerin Sabrina Schmitz, die das Projekt koordiniert. Alle beteiligten Schüler haben Prominente um Stellungnahmen gebeten - und viele haben geantwortet, entweder persönlich oder über ihre Büros: Kanzlerin Angela Merkel, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und sogar der Papst. Auch viele lokale Größen wie Rheinbergs Bürgermeister Mennicken machten mit. Nicht geantwortet haben unter anderem Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Finanzminister Wolfgang Schäuble. Diese Karten bilden nun eine kleine Ausstellung, die von einer beteiligten Schule zur nächsten wandert. Nun war sie auch im Forum des Amplonius-Gymnasiums zu sehen.

Übrigens zusammen mit einem lebensgroßen blauen Pferd, das für die am Comenius-Projekt beteiligten 25 Schüler aus den Jahrgangsstufen 10 und 11 zu einem Symbol geworden ist. "Die Farbe Blau steht für Europa", erzählt Lea Bollig aus der Jahrgangsstufe 11. Und Elena Hoster, ebenfalls aus der 11, ergänzt: "Außerdem ist ein Pferd ein Zugtier, was zu der Rolle Deutschlands in Europa passt."

Die beiden Schülerinnen zeigen sich stellvertretend für die anderen Projektteilnehmer begeistert von Comenius. Alle Beteiligten sind im Schnitt zweimal auf Reisen gewesen und konnten andere Länder kennenlernen. Die Gastfamilien seien sehr nett gewesen. Unter dem Strich lasse sich festhalten, "dass man viel mehr zu schätzen weiß, wie gut und sorgenfrei wir in Deutschland leben", sagen die Schülerinnen.

Die letzte Fahrt innerhalb des Comenius-Projekts führt im März nach Valencia in Spanien.

(RP)
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